War wohl nix mit Fuerteventura

Heute morgen sind wir nach dem Frühstück ausgelaufen, um den langen Schlag von ca. 100 Meilen Luftlinie nach Fuerteventura anzugehen. Drei verschiedene Wettervorhersagen waren sich einig, dass wir Nordostwind Stärke fünf zu erwarten hatten. Dagegen anzubolzen ist zwar ein bisschen unbequem, aber machbar – hamwa ja nicht zum ersten Mal gemacht.

Pustekuchen, kaum waren wir aus der Abdeckung der Insel hinaus, briste es immer mehr auf, bis wir konstant über dreißig Knoten Wind hatten und in Böen bis zu vierzig Knoten. Und das heißt Windstärke sieben, in Böen bis acht. Da ich die neue Crew nicht überfordern will und kann, haben wir also entschieden, die Überquerung abzubrechen und den Hafen Puerto de Pasito Blanco auf Gran Canaria anzulaufen. Ein sehr schöner kleiner privater Hafen (mit hervorragenden Klos und Duschen – für den Skipper fast das wichtigste Kriterium).

Jetzt werden wir morgen einen  zweiten Anlauf nehmen.

Autor: Segelwolf

Als professioneller Skipper habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Neben anderen Aufgaben ermögliche ich auf Mitsegeltörns vielen Segelneulingen, aber auch alten Hasen, die Schönheit des Lebens mit der Natur auf einer Segelyacht zu genießen.

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