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	<title>Blauwassersegeln Archive - segelwolf.com</title>
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	<description>Mein Leben auf See und Segeltörns für Euch</description>
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	<title>Blauwassersegeln Archive - segelwolf.com</title>
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		<title>Twin Elli kommt in Fahrt: Von Kroatien nach Bari</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 11:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Segeltörn 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang Mai flog ich – wie berichtet – nach Split, um unsere “Twin Elli” zu übernehmen. Die Ausrüstungs- und Prüfungsphase hat doch einige Tage gedauert, bis alles funktionierte und unter Dach und Fach war. Und am 9. Mai ging es dann endlich los. Die Twin Elli geht auf Große Fahrt und wird nach der Atlantik-Rundreise ihren Heimathafen erst in anderthalb Jahren wiedersehen. Zum Eingewöhnen fuhren wir erst einmal einige Tage durch die Kroatische Inselwelt. Das war auch ganz gut so, denn erst beim Segeln bzw. vor Anker liegen stellte sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/twin-elli-kommt-in-fahrt-von-kroatien-nach-bari/">Twin Elli kommt in Fahrt: Von Kroatien nach Bari</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai flog ich – wie berichtet – nach Split, um unsere “<strong>Twin Elli</strong>” zu übernehmen. Die Ausrüstungs- und Prüfungsphase hat doch einige Tage gedauert, bis alles funktionierte und unter Dach und Fach war. Und am 9. Mai ging es dann endlich los. Die Twin Elli geht auf Große Fahrt und wird nach der Atlantik-Rundreise ihren Heimathafen erst in anderthalb Jahren wiedersehen.</p>
<p>Zum Eingewöhnen fuhren wir erst einmal einige Tage durch die Kroatische Inselwelt. Das war auch ganz gut so, denn erst beim Segeln bzw. vor Anker liegen stellte sich heraus, dass die Verbraucherbatterien nicht mehr so lebenslustig waren, wie ich sie gerne gehabt hätte. Wir hatten deshalb auf Korcula einen sehr kompetenten Techniker (nochmal vielen Dank, Nikola), der das Ganze einmal abends und einmal am nächsten Morgen durchgemessen hat, und eine Stunde später hatten wir sechs neue Verbraucherbatterien mit je 140 Ah. Damit dürften wir für eine ganze Weile Ruhe an dieser Front haben.</p>
<blockquote><p>Ich habe ja gewusst, dass Kroatien inzwischen teuer ist – aber sooo Teuer hatte ich es mir doch nicht vorgestellt, ein paar Preisbeispiele für Segler: Ankern in einer Nationalpark-Bucht: 50 €, Boje an einer Insel 75 €, Marinaliegeplatz für einen 14m Katamaran 250 €! Auf der Gegenseite der Adria, in Italien, haben wir fürs Ankern nix, für eine Boje in der Vorsaison auch nix und in den Marinas zwischen 60 und 130 Euro bezahlt. Aber nicht nur beim Segeln ist das so: In Dubrovnik ist z.B. eine der Sehenswürdigkeiten die Stadtmauer.</p></blockquote>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401910.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401910_thumb.jpg" alt="Die Stadtmauer von Dubrovnik" width="704" height="436" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer da oben herumspazieren will, zahlt dafür mittlerweile 40 Euro Eintritt, und die Kinder zahlen 15 Euro!</p>
<p>Nach diesen ersten Erfahrungen habe ich mir 3sm vor Dubrovnik eine Ankerbucht gesucht, und das war ein Volltreffer! Wir lagen extrem geschützt, fuhren mit dem Uber oder Bolt in einer Viertelstunde in die Altstadt von Dubrovnik und gekostet hat das – NICHTS!</p>
<p data-wp-editing="1"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401905.jpg"><img decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401905_thumb.jpg" alt="" width="704" height="462" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401907.jpg"><img decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401907_thumb.jpg" alt="" width="854" height="571" align="right" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401907.jpg">&nbsp;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens: Warum seht Ihr das Beiboot nicht? Richtig, weil ich drinsitze!</p>
<p>Wir sind diesmal mit was richtig Gutem ausgerüstet: Ein Highfield Schlauchboot mit Festboden und einem<br />
15 PS Außenborder, der uns auch mit 5 Personen noch gut voran schiebt, nicht so ein 2,5 PS Zwergen-Motor, wie man ihn auf vielen Charterbooten hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Dubrovnik kannte ich bisher nur die Marina, aber nicht die Altstadt, deshalb hier auch mal einige Bilder. Diese Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und tatsächlich sehr sehenswert. Das Problem ist nur: Hunderttausende andere finden das auch! Wenn hier schon Anfang Mai so ein Gedränge herrscht, was mag da erst im Juli los sein!</p>
<p>Nein, einmal durchlaufen, und dann wieder aufs ruhige Boot. Solche Menschenaufläufe sind nicht mehr mein Ding, so schön die Stadt auch sein mag.</p>
<p>Trotzdem hier ein paar Impressionen von <strong>Dubrovnik</strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401917.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401917_thumb.jpg" alt="" width="604" height="945" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401922.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401922_thumb.jpg" alt="Die Altstadt von Dubrovnik" width="604" height="404" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401919.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401919_thumb.jpg" alt="" width="404" height="604" align="right" border="0"><br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401923.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: left; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401923_thumb.jpg" alt="" width="409" height="604" align="left" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401925.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401925_thumb.jpg" alt="" width="604" height="434" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>…und dann gab’s nach noch ein sehr realistisches Denkmal, dessen Sinn sich mir mangels Kroatischkenntnissen nicht erschlossen hat:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401915.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401915_thumb.jpg" alt="" width="404" height="604" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieso kniet die auf dem Mann und drückt seinen Kopf herunter, und warum sind beide dabei auch noch nackt???</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei näherem Hinsehen wird das Ganze noch absurder: Wieso trägt sie dabei auch noch einen schwarzen Vogel auf dem Kopf?? Wer dazu was weiß, darf mir das gerne in die Kommentare schreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401915a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401915a_thumb.jpg" alt="" width="704" height="669" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eigentlich wollte ich danach auf diesem Törn zum ersten Mal nach Montenegro fahren. Auf der Messe in Düsseldorf und in den Beschreibungen wurde das als sehr schön dargestellt. Das ist es sicher auch. Allerdings habe ich mich kurzfristig entschlossen, doch nicht dahin zu fahren. Der Grund: Von allen Montenegro-Erfahrenen wurde mir die Ein- und Ausklarierungsprozedur in diesem Nicht-EU-Land als sehr zeitaufwändig dargestellt. Und diese Zeit hatte ich auf&nbsp; diesem Törn nicht. Also beschlossen wir, direkt nach Italien zu fahren.</p>
<p>Als erstes besuchten wir einen Geheimtipp von mir, die <strong>Isole Tremiti, </strong>letztes Jahr konnte man noch kostenlos ankern, aber um das Seegras zu schützen, baut man dort jetzt ein kleines Bojenfeld auf, mit unterschiedlichen Bojen für die Einheimischen und Gäste. Noch durften wir da für eine Nacht umsonst liegen.</p>
<p>Die Inseln sind winzig (alle zusammen nur 3 Quadratkilometer), haben nur ein paar hundert Einwohner, aber viel Geschichte. Sie wurden laut Wikipedia schon früh als Verbannungsort benutzt. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Imperium_Romanum">Imperium Romanum</a> verbannte Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Augustus">Augustus</a> die Enkeltochter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julia_(Tochter_Agrippas)">Julia die Jüngere</a> dorthin, angeblich wegen Sittenlosigkeit, wahrscheinlich aber wegen Teilnahme an einer Verschwörung gegen ihn. Julia starb hier 28 n. Chr. nach zwanzig Jahren Zwangsaufenthalt.</p>
<blockquote><p>Heute kommen die Leute freiwillig, aber im Mai noch sehr wenige. Im Restaurant waren wir die einzigen Gäste und aßen hervorragenden, frisch vor Ort gefangenen Fisch.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401939.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" style="display: inline; background-image: none;" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401939_thumb.jpg" alt="Katamaran Twin Elli vor Anker" width="604" height="404" border="0"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es macht schon viel Spaß, auf einem Katamaran zu sein, der meine eigene Flagge führt</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401937.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" style="display: inline; background-image: none;" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401937_thumb.jpg" alt="Die Flagge von Segelwolf.com" width="604" height="406" border="0"></a></p>
<p>und bei solchen wunderschönen Sonnenaufgängen auf See zu sein</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401943.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="A6401943" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2026/05/A6401943_thumb.jpg" alt="A6401943" width="704" height="474" border="0"></a></p>
<p>Wollt Ihr mit? Auf den folgenden Törns nach Sizilien, Malta, Sardinien und weiter sind noch Plätze frei.</p>
<p><strong>Die aktuellen Törns, Termine und freien Plätze findet Ihr hier in der </strong><a href="http:s//segelwolf.com/toernliste/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Törnliste</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Stay tuned – ich berichte weiter.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/twin-elli-kommt-in-fahrt-von-kroatien-nach-bari/">Twin Elli kommt in Fahrt: Von Kroatien nach Bari</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Packen f&#252;r einen Hochsee-T&#246;rn &#8211; was man wirklich braucht (und was nicht)</title>
		<link>https://segelwolf.com/packen-fr-einen-hochsee-trn-was-man-wirklich-braucht-und-was-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 15:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantiküberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>-ein Erfahrungsbericht nach 14 Atlantiküberquerungen Wer meinen Blog schon länger liest, hat sich vielleicht gewundert, warum es hier ein Jahr lang still war. Keine Sorge – mir geht’s gut, ich segle nach wie vor um die halbe Welt, aber ich war in den letzten zwölf Monaten mehr Programmierer und Organisator als Blogger – und habe nebenbei noch zweimal den Atlantik überquert. Inzwischen veranstalte ich ja mit zwei Freunden einen Großteil unserer Törns selbst und ich habe das komplette Buchungs- und Verwaltungssystem für unsere Törns neu aufgebaut: von Google-Sheets-Automationen über Dokumentenerstellung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/packen-fr-einen-hochsee-trn-was-man-wirklich-braucht-und-was-nicht/">Packen f&uuml;r einen Hochsee-T&ouml;rn &ndash; was man wirklich braucht (und was nicht)</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>-ein Erfahrungsbericht nach 14 Atlantiküberquerungen</h3>
<p>Wer meinen Blog schon länger liest, hat sich vielleicht gewundert, warum es hier ein Jahr lang still war. Keine Sorge – mir geht’s gut, ich segle nach wie vor um die halbe Welt, aber ich war in den letzten zwölf Monaten mehr Programmierer und Organisator als Blogger – und habe nebenbei noch zweimal den Atlantik überquert.</p>
<p>Inzwischen veranstalte ich ja mit zwei Freunden einen Großteil unserer Törns selbst und ich habe das komplette Buchungs- und Verwaltungssystem für unsere Törns neu aufgebaut: von Google-Sheets-Automationen über Dokumentenerstellung bis hin zur Website. Und mit den neuen Angeboten, die ab Frühjahr 2026 dazukommen, war das auch nötig.</p>
<p>Wer sehen möchte, woran ich so fleißig geschraubt habe, findet <a href="https://segelwolf.com/toernuebersicht" target="_blank">hier die Übersicht</a> aller aktuellen und kommenden Reisen. </p>
<p>Jetzt wird es aber wieder Zeit, den Blog mit Leben zu füllen. Und was wäre ein besserer Wiedereinstieg als ein Thema, das jede Crew betrifft – egal ob Atlantik, Azoren oder Karibik?</p>
<p>Es gibt Themen, die verfolgen einen als Skipper ein Leben lang.</p>
<h3>Eines davon: <strong>das Packen für einen Törn</strong>.</h3>
<p>Ich sehe es seit vielen Jahren, immer wieder, bei jeder Crew. Die meisten packen zu viel, das Falsche, und manchmal Dinge, die man an Bord nur mit Humor erträgt – oder gar nicht verstauen kann.</p>
<p>Dabei ist Packen eigentlich ganz einfach. Wenn man weiß, was man tut. Und wenn man die Realität an Bord berücksichtigt: enge Kojen, kleine Naßzerllen, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, begrenzter Stauraum – und dass das eigene Gepäck oft dort landet, wo gerade Platz ist: unter der Koje, auf der Koje, neben der Koje oder in der letzten freien Ecke am Schiff.</p>
<p>Nach 140.000 Seemeilen schreibe ich diesen Artikel in der Hoffnung, dass die nächsten Crews entspannter ankommen – und nicht mit Gepäck, das die halbe Koje sprengt.</p>
<h3><strong>Keine Koffer! Wirklich keine Koffer.</strong></h3>
<p>Ich beginne bewusst mit dem Wichtigsten.</p>
<p>Ein Hartschalenkoffer ist an Bord so nützlich wie ein Klavier bei einer Regatta.<br />Er lässt sich nicht falten, nicht verstauen und blockiert Platz, den wir schlicht nicht haben.</p>
<p><strong>Bitte bringt faltbare Reisetaschen oder Seesäcke mit.</strong><br />Die verschwinden nach dem Auspacken in einem Spalt, den wir dafür vorgesehen haben.<br />Der Koffer hingegen… bleibt im Weg. Immer.</p>
<p>Aus meiner Packanleitung wegen der vielen Nachfragen nochmal ganz deutlich:</p>
<blockquote>
<p>Lege alles, was Du mitnehmen willst, auf einen Tisch – und nimm am Ende die Hälfte wieder weg.<br />Was übrig bleibt, reicht meistens völlig.</p>
<hr>
</blockquote>
<p>eine klassische <strong><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2025/12/Packliste-2.pdf" target="_blank">Packliste für Hochseetörns</a></strong> kann da bei der Vorbereitung helfen.</p>
<h3><strong>Was wirklich in die Tasche gehört</strong></h3>
<p>Besonders auf unseren Karibiktörns wie <a href="https://segelwolf.com/toerns/katamaran-mitsegeln-kuba-cienfuegos-jamaika-santiago-cienfuegos-maerz-2026/" target="_blank">T23</a>, <a href="https://segelwolf.com/toerns/katamaran-mitsegeln-cienfuegos-havanna-kuba-maerz-2026/" target="_blank">T24</a> oder <a href="https://segelwolf.com/toerns/katamaran-mitsegeln-havanna-providenciales-turks-caicos-april-2026/" target="_blank">T25</a> gilt die Devise: “<strong>Weniger ist mehr</strong>!”</p>
<p><strong>Was brauchst du wirklich – und warum?</strong></p>
<h5><strong><font size="3">1. Bekleidung für draußen und drinnen</font></strong></h5>
<ul>
<li>
<p>Shorts, T-Shirts, lange Hosen</p>
<li>
<p>Badeklamotten</p>
<li>
<p>Leichte Regenjacke (ja, auch in der Karibik)</p>
<li>
<p>Fleece oder leichter Pullover für die Nacht</p>
<li>
<p>Bootsschuhe oder Sportschuhe</p>
<li>
<p>Flipflops / Badelatschen</p>
<li>
<p>Sonnenbrille mit Band</p>
<li>
<p>Kopfbedeckung</p>
</li>
</ul>
<p>In südlichen Breiten braucht niemand Gummistiefel. Wirklich niemand.<br />In Nordeuropa kann es anders aussehen, aber darüber reden wir dann im Briefing.</p>
<h4><strong>2. Die unverzichtbaren kleinen Dinge</strong></h4>
<ul>
<li>
<p>Ohrstöpsel (Nachtschlaf ist heilig – auch auf See, besonders, wenn die Maschine läuft)</p>
<li>
<p>Rotes Stirnlampenlicht (nachts absolut nötig)</p>
<li>
<p>Sonnencreme LSF 30–50</p>
<li>
<p>Persönliche Medikamente</p>
<li>
<p>Mittel gegen Seekrankheit – rechtzeitig darüber nachdenken</p>
<li>
<p>Handtücher, am besten aus Mikrofaser</p>
<li>
<p>USB-Ladekabel für Handy &amp; Co.</p>
</li>
<li>
<p>für viele gehört auch ein Tagebuch dazu</p>
</li>
</ul>
<p>Und eine Kamera, falls Ihr solche Menschen seid, die tatsächlich fotografieren.<br />Ich selbst habe auf meiner 14. Atlantiküberquerung… vielleicht vier Fotos gemacht. Es passiert einfach nicht so viel Neues. Nicht wie bei der ersten Überquerung. Oder der dritten.</p>
<p>Aber das wird sich wieder ändern, wenn wir ab 2026 die exotischen Strecken fahren: <a href="https://segelwolf.com/toerns/hochsee-meilentoern-karibik-domrep-jamaica-kuba-februar-2026/" target="_blank">Kuba</a>, <a href="https://segelwolf.com/toerns/hochsee-meilentoern-karibik-domrep-jamaica-kuba-februar-2026/" target="_blank">Caymans</a>, <a href="https://segelwolf.com/toerns/katamaran-mitsegeln-kuba-cienfuegos-jamaika-santiago-cienfuegos-maerz-2026/" target="_blank">Jamaica</a>, <a href="https://segelwolf.com/toerns/t29-mitsegeln-auf-den-azoren-august-2026/" target="_blank">Azoren</a>. Da wird die Kamera wieder Sinn haben.</p>
<hr>
<h4><strong>3. Dokumente</strong></h4>
<ul>
<li>
<p>Ausweis oder Reisepass (je nach Route)</p>
<li>
<p>Kreditkarte</p>
<li>
<p>Auslandskrankenversicherung</p>
<li>
<p>Kopie der wichtigsten Dokumente</p>
<li>
<p>Seemeilenbuch, falls vorhanden</p>
</li>
</ul>
<p>Mehr braucht es nicht. Kein dicker Ordner, keine Ausdrucke, kein Kugelschreiberarsenal.</p>
<h3><strong>Ankommen, Auspacken, Stauen – so läuft das an Bord wirklich</strong></h3>
<p>Hier wird oft unterschätzt, worauf es ankommt. Denn Packen ist das eine –<br /><strong>Stauen ist die eigentliche Kunst</strong>.</p>
<h4><strong>Der Storemaster</strong></h4>
<p>Ich ernenne auf jedem Törn jemanden zum &#8222;Storemaster&#8220;.<br />Der oder die weiß, wo was liegt. Auf einer Yacht wird chaotisch gestaut – das heißt:<br />es kommt dahin, wo gerade Platz ist. Unter Kojen, in kleinen Fächern, zwischen Segeln, in Luken.</p>
<p>Das funktioniert nur mit:</p>
<ul>
<li>
<p>einer Liste</p>
<li>
<p>System</p>
<li>
<p>und jemandem, der den Überblick behält</p>
</li>
<li>
<p>Wenn der Storemaster weiß, wo die Tomaten sind, müssen nicht acht Leute gleichzeitig suchen.</p>
</li>
</ul>
<h4><strong>Warum Pappkartons tabu sind</strong></h4>
<p>Das ist der Klassiker:</p>
<p><strong>Pappe = Kakerlakenmagnet</strong>.<br />Das gilt für alles, auch für Bierdosentrays.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2025/12/DSC00002_thumb-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="344" title="DSC00002_thumb-1" style="display: inline; background-image: none;" alt="DSC00002_thumb-1" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2025/12/DSC00002_thumb-1_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Daher:</p>
<ul>
<li>
<p>alles auf dem Steg auspacken</p>
<li>
<p>alles in Beutel oder Boxen umpacken</p>
<li>
<p>Etiketten von Dosen abziehen und mit Edding beschriften</p>
</li>
</ul>
<p>Wenn ein Etikett später im Kühlschrank abfällt, weiß keiner mehr, ob das Gulasch oder Pfirsiche sind. Ich habe schon Überraschungsgerichte erlebt… nicht immer gute.</p>
<hr>
<h4><strong>Kühlschrankorganisation</strong></h4>
<p>Ein Kühlschrank an Bord ist kein Schrank, sondern ein Kühlloch.<br />Man wirft Dinge rein – und sie verschwinden.</p>
<p>Wenn man nicht aufpasst.</p>
<p>Daher:</p>
<ul>
<li>
<p>ein Korb fürs Frühstück</p>
<li>
<p>frische Kräuter separat</p>
<li>
<p>den Kühlschrank so voll wie möglich packen, dann behält er besser und stromsparender die Kälte</p>
</li>
</ul>
<p>Das spart Zeit und die Nerven aller.</p>
<hr>
<h4><strong>Obst, Gemüse, Eier</strong></h4>
<p>Das große Thema Natur auf See:</p>
<ul>
<li>
<p>Alles Obst gründlich waschen (ungebetene Gäste!)</p>
<li>
<p>Weiches Obst dunkel lagern, mit Papier getrennt</p>
<li>
<p>Eier müssen nicht in den Kühlschrank</p>
<li>
<p>Eierkartons meiden – wieder Pappe</p>
</li>
</ul>
<p>Und für Obst und Gemüse:<br />Ein einfaches Relingsnetz ist Gold wert.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2025/12/DSC02856-Copy_thumb.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="404" title="DSC02856-Copy_thumb" style="display: inline; background-image: none;" alt="DSC02856-Copy_thumb" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2025/12/DSC02856-Copy_thumb_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<h4><strong>Was tun mit dem Müll?</strong></h4>
<p>Hier hört der Spaß auf, und es beginnt die Verantwortung.</p>
<ul>
<li>
<p>Jedes Verpackungsmaterial möglichst schon im Hafen lassen</p>
<li>
<p>Dosen, Becher und Flaschen in Salzwasser reinigen und klein machen</p>
<li>
<p>Auf hoher See nur organische Abfälle über Bord – sonst nichts</p>
<p>Ein sauberer Törn ist auch ein respektvoller Törn. Ich habe noch nie verstanden, warum das nicht überall selbstverständlich ist.</p>
</li>
</ul>
<h4><strong>Warum Packen auch Psychologie ist</strong></h4>
<p>Die meisten von uns packen nicht für den Törn –<br />sie packen für ihre <strong>Ängste</strong>.</p>
<ul>
<li>
<p>Angst, etwas zu vergessen</p>
<li>
<p>Angst, nicht vorbereitet zu sein</p>
<li>
<p>Angst, auf etwas verzichten zu müssen</p>
</li>
</ul>
<p>Aber auf See ist das Gegenteil der Fall:</p>
<blockquote>
<p><strong>Weniger Gepäck macht die Reise leichter.<br />Weniger Dinge machen den Kopf freier.<br />Und Ruhe und Gelassenheit kommen von selbst, wenn man Platz schafft – auch im Gepäck.<br />Packt stattdessen ein gutes Buch oder, noch besser, einen&nbsp; randvollen Ebook-Reader ein!<br />Am Ende der Reise stellen dann fast alle fest:<br />Sie haben die Hälfte ihrer Sachen nicht gebraucht.</strong></p>
</blockquote>
<p>Und das ist gut so.<br />Es zeigt, dass man auf See wieder lernt, was man wirklich braucht.</p>
<p>Viele, die mich kennen, haben den Fernsehfilm gesehen, den meine Tochter <a href="https://luanaknipfer.de/" target="_blank">Luana</a> über mich gedreht hat. <br />Vielleicht erinnert Ihr Euch ja an das Motto des Films:</p>
<h4></h4>
<blockquote>
<h3><font style="font-weight: bold;">Alles, was ich brauche, paßt in einen Seesack</font></h3>
<h3><strong>Mein Rat nach 14 Atlantiküberquerungen</strong></h3>
<h4>Packt leicht. Packt klug. Packt so, dass Ihr wisst:</h4>
<h3><font style="font-weight: bold;"> „Das Schiff trägt uns. Nicht unsere Taschen.“</font></h3>
<p>Alles Wichtige gibt es vor Ort.<br />Alles Lebensnotwendige ist an Bord.<br />Und der Rest ist Freiheit – die wiegt nichts.</p>
<p></p>
<p>Das war’s für heute. Und wenn Euch jetzt Lust und Fernweh packen: Auf meiner <a href="https://segelwolf.com/toernuebersicht" target="_blank">Törn-Übersichtsseite</a> kann Euch geholfen werden!</p>
<p></p>
<p>Stay tuned – Euer Segelwolf</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/packen-fr-einen-hochsee-trn-was-man-wirklich-braucht-und-was-nicht/">Packen f&uuml;r einen Hochsee-T&ouml;rn &ndash; was man wirklich braucht (und was nicht)</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlantik West-Ost &#8211; diesmal mit Katamaran!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2024 13:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantiküberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Katamaran]]></category>
		<category><![CDATA[Tiraminelli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine ganze Weile habe ich mich nicht zu Wort gemeldet, es gab keine Törns über die ich interessantes berichten kann oder will. Aber jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag weiter. Aber bevor es losgeht: Ich habe versprochen, hier in meinem Blog Sarah-Sophie zu grüßen, ein junges Mädchen auf einem Nachbarschiff hier auf Rügen, wo ich zur Zeit bin. Ist hiermit erledigt. Ende April flog ich von Hamburg über Paris und St. Martin nach Road Town auf den Britischen Jungferninseln, um dort den Katamaran Tiraminelli zu übernehmen. Das ist eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/atlantik-west-ost-diesmal-mit-katamaran/">Atlantik West-Ost &ndash; diesmal mit Katamaran!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganze Weile habe ich mich nicht zu Wort gemeldet, es gab keine Törns über die ich interessantes berichten kann oder will. Aber jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag weiter.</p>
<p>Aber bevor es losgeht: Ich habe versprochen, hier in meinem Blog <strong>Sarah-Sophie</strong> zu grüßen, ein junges Mädchen auf einem Nachbarschiff hier auf Rügen, wo ich zur Zeit bin. Ist hiermit erledigt.</p>
<p>Ende April flog ich von Hamburg über Paris und St. Martin nach Road Town auf den Britischen Jungferninseln, um dort den Katamaran <strong>Tiraminelli</strong> zu übernehmen. Das ist eine Bali 4.4 von immerhin 44 Fuß Länge, die äußerst seetüchtig und außergewöhnlich vollständig ausgestattet ist.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/Tiraminelli-800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="Banque image de Bali 4.4" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/Tiraminelli-800_thumb.webp" alt="Banque image de Bali 4.4" width="694" height="464" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/Tiraminelli_main.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="Tiraminelli_main" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/Tiraminelli_main_thumb.jpg" alt="Tiraminelli_main" width="604" height="454" align="right" border="0"><br></a></p>
<p>Das Boot hat vier Kabinen, die katamarangemäß sehr geräumig sind, und eine Ausstattung, die ihresgleichen sucht:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>starker Dieselgenerator</li>
<li>riesiger Wassermacher</li>
<li>Klimaanlage im Salon und in allen Kabinen</li>
<li>während der ganzen Reise nicht nur 12 Volt, sondern auch 230 Volt in allen Kabinen und im Salon</li>
<li>dazu natürlich die komplette Sicherheitsausstattung, die man für eine Atlantiküberquerung braucht</li>
<li>und für das Ankern Davits, an denen einen Schlauchboot mit einem 20 PS-Motor hängt.</li>
</ul>
<p>Es handelt sich um einen Charter-Katamaran, der im Winter auf den BVIs unterwegs ist und im Sommer in seinem Heimatland Kroatien. Die Überführung von da nach dort war mein Job.</p>
<p>Insgesamt waren wir mit drei Skippern auf drei Katamaranen unterwegs. Das war erstens ganz lustig, und zweitens natürlich aus Sicherheitsgründen sehr praktisch, weil man immer jemanden zum helfen in der Nähe hatte. Wir fuhren zwar nicht direkt nebeneinander, hatten uns aber verabredet, immer in Funkreichweite zu bleiben.</p>
<p>Ein Boot, das für Amerikaner pro Woche einen fünfstelligen Charterbetrag kostet, empfing uns natürlich mit einer sehr gastlichen Kabinenausstattung. An Platz und Stehhöhe mangelte es auch nicht.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400161.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400161_thumb.jpg" alt="" width="654" height="516" border="0"></a></p>
<p>Die einzige Kritik, die man anbringen könnte: Es mangelte ein wenig an Schränken und Unterbringungsmöglichkeiten in den Kabinen. Aber man kann ja auch einen Teil seiner Sachen in der Reisetasche lassen.</p>
<p>Mein Arbeitsplatz sah natürlich auch großzügig aus. Auch da war das Boot sehr gut ausgestattet.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400164.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400164_thumb.jpg" alt="" width="654" height="437" border="0"></a></p>
<p>Das Problem war nur das – wie im Katamaran üblich &#8211;&nbsp; Sitzen auf so einer Art Gartenstuhl am Naviplatz. Leider sind nacheinander zwei dieser Stühle unter mir zusammengebrochen. Nun kann man natürlich sagen (und das musste ich mir von meiner Crew natürlich auch anhören), dass das am Gewicht des Skippers liegt, aber es war wohl mehr das Alter und die billige Qualität der Stühle.</p>
<p>Gottseidank passierte das erste Mal gleich am ersten Tag, sodass wir beim Zwischenstopp auf St. Martin noch einen Ersatzstuhl auftreiben konnten. Der allerdings war noch unstabiler, aber mein lieber (schon mehrfacher) Mitsegler Wulf alias “McGyver” hat auch den provisorisch hinbekommen.</p>
<p>Zur Schiffsausrüstung kam dann noch zum ersten Mal meine eigene mitgebrachte Starlink-Anlage, aber dazu später mehr.</p>
<p>Einkaufen auf den BVIs ist extrem teuer – muss ja auch sein, weil in so einem kleinen Land (nicht viel mehr als 20.000 Einwohner) alles importiert ist. Wir sind deshalb mit einem Mini-Einkauf losgefahren und haben auf St.Martin im französischen Teil vor dem Ort Marigot geankert&nbsp; &#8211; in der Hoffnung, dass es in einem französischen Übersee-Departement billiger wäre. War es auch, aber nicht viel.&nbsp; Jedenfalls haben wir dort sehr gut und reichlich eingekauft. Kulinarisch war unsere Reise erste Klasse!</p>
<p>Hier vielleicht noch eine Anmerkung: Die Crew war bei uns nach dem System “Hand gegen Koje gegen Kostenbeteiligung” unterwegs, was die Sache relativ preiswert machte. Wir haben das diesmal anders gemacht als andere: In dieser Kostenbeteiligung waren <u>alle</u> Kosten bereits enthalten: Treibstoff, Verpflegung, Liegeplatzgebühren usw. Dies System wurde von allen sehr begrüßt, funktioniert aber kalkulatorisch nur, wenn man als Skipper mit solchen Törns ausreichend Erfahrung hat.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400167.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400167_thumb.jpg" alt="" width="604" height="344" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400173.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400173_thumb.jpg" alt="" width="504" height="337" align="right" border="0"><br></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400175.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400175_thumb.jpg" alt="" width="504" height="337" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400183.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400183_thumb.jpg" alt="" width="504" height="325" align="right" border="0"><br></a></p>
<p>Als nächstes habe ich meine StarLink Anlage aufgebaut. Dazu gibt es eine Vorgeschichte.</p>
<p>Eines der größten navigatorischen Probleme bei meinen zehn bisherigen Atlantiküberquerungen war es, an ausreichend ausführliche Wetterinformationen heranzukommen. In den ersten Jahren machte ich das per E-Mail über ein Iridium Satellitentelefon. Das war tierisch langsam (2,4 kbit/s für die Fachleute unter Euch. Wohlgemerkt <u>Kilo</u>bit und nicht <u>Mega</u>bit pro Sekunde!) Außerdem kämpfte man mit ständigen Abbrüchen.</p>
<p>Seit 2019 fuhr ich ja dann mit der <strong>Mola</strong> über den Atlantik. Die hatte eine Kurzwellen-SSB-Funkanlage an Bord, die ich von den Seefunkfrequenzen auf die Amateurfunkfrequenzen erweitert hatte. Damit ging es dann mit dem geeigneten (teuren) Pactor-Modem schon mal viermal so schnell, was aber immer noch langsam ist. Aber aufgrund meiner Amateurfunklizenz konnte ich Daten übertragen und mailen soviel wie ich wollte – ohne Kosten. Darüber freute sich auch meine Crew, die regelmäßig Erlebnisberichte nach Hause mailen konnte.</p>
<p>Man hörte dann schon mal gelegentlich Wunderdinge über das StarLink System von Elon Musk, aber irgendwie hatte ich das für Yachten noch nicht auf der Rechnung. Als ich dann aber im Dezember letzten Jahres nach der ARC in Rodney Bay auf St. Lucia ankam, sah ich, dass bestimmt fast die Hälfte aller Boote neuerdings so eine komische Antenne an Bord hatte.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400177.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400177_thumb.jpg" alt="" width="604" height="404" border="0"></a></p>
<p>Ich habe mich dann bei meinem netten Mitbewerber Wolfgang Hass auf seiner <strong>Gian</strong> eingeladen und der hat mir seine Starlink-Anlage vorgeführt. Ich war nur baff: Das, wozu ich auf meinem Boot teilweise über eine Stunde zum Herunterladen gebraucht habe (wenn es denn überhaupt ging), rauschte bei ihm in wenigen Sekunden auf den Laptop!!! Das MUSSTE ich auch haben.</p>
<p>Also, wieder zuhause im Januar eine Anlage bestellt. Im Elon-Musk-Sonderangebot kostete die Hardware nur 249 Euro, das war bezahlbar. Nachdem ich mich durch den Dschungel der möglichen Tarife durchgewühlt hatte, entschied ich mich für den im Volksmund so genannten “Caravan-Mobiltarif”. Offiziell heißt der “Mobile Priority”, wenn man sich darunter etwas vorstellen kann. Jedenfalls kostet dann der Basistarif monatlich etwas über 50 Euro und beinhaltet <u>unbegrenzten</u> Up- und Download auf dem Heimatkontinent. Wenn man sich allerdings mehr als ca. 15 km von der Küste entfernt, kommen 2,27€ pro Gigabyte Datenverkehr hinzu. Das wäre ja nicht sooo schlimm, wenn man so sparsam wäre wie vorher auf dem Satellitentelefon. Wenn man aber auf dem Atlantik Übertragungsraten von <strong>über 200 Mbit/s</strong> hat, kommt der Appetit beim Essen –und dann wird’s halt teuer. Ich habe aber von der Crew natürlich eine Kostenbeteiligung verlangt, um Zugang zu erhalten. Leider hab ich mich damit ziemlich verrechnet, weil die Standardversion von Starlink keine vernünftige Messung des Datenvolumens zulässt &#8211;&nbsp; schon gar nicht pro Teilnehmer. Da werde ich beim nächsten Mal noch ein bisschen nacharbeiten müssen.</p>
<p>Jedenfalls ging das alles perfekt. Hier mal ein paar Sachen, die wir so gemacht haben:</p>
<ul>
<li>Wir alle haben reichlich per WhatsApp oder sogar VoIP Handy-Client nach Hause telefoniert</li>
<li>ich habe ALLE meine Wetterdaten in Sekundenschnelle erhalten, so ausführlich wie noch nie!</li>
<li>Ein Mitsegler hat sogar vom Atlantik per Zoom ein Bewerbungsgespräch geführt (und den Job bekommen!)</li>
<li>Ein anderer Mitsegler wollte unbedingt ein HSV-Spiel sehen und wir alle die EM-Vorrunde im Fußball (das war ein bisschen schwieriger, aber nicht wegen Starlink, sondern wegen Blockierungen der Übertragungsrechte)</li>
</ul>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400166.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400166_thumb.jpg" alt="" width="304" height="214" border="0"></a></p>
<p>Alles Sachen, die noch vor kurzem undenkbar waren.&nbsp;</p>
<p>So langsam stellte ich dann die übliche Atlantikroutine ein: Schlafen, Wache gehen, Freizeit, der übliche Dreiklang. Wir kamen auch ganz gut voran.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400206.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400206_thumb.jpg" alt="" width="386" height="604" border="0"></a></p>
<p>A propos kulinarische Highlights. Hatte ich schon erzählt, dass wir über einen tollen Außen-Gasgrill verfügten? Der wurde dann auch prompt benutzt:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400185.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400185_thumb.jpg" alt="" width="604" height="376" align="right" border="0"><br></a></p>
<blockquote>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400191.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400191_thumb.jpg" alt="" width="604" height="404" border="0"></a></p>
</blockquote>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400205.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400205_thumb.jpg" alt="" width="604" height="404" border="0"></a></p>
<p>Insgesamt gesehen hatten wir dann doch eine halbwegs langsame Überfahrt. Ich habe in all den Jahren den Atlantik noch nie mit so wenig Wind erlebt. Nun bin ja mit Abfahrt am 1. Mai bald zwei Monate später unterwegs gewesen als sonst, aber das allein kann es nicht sein. (Es ging dann übrigens später im Mittelmeer mit genauso wenig Wind weiter).</p>
<p>Wenigstens können solche Flauten ja auch mal für Abwechslung sorgen. So haben wir uns mit den drei Booten verabredet, mal eine gemeinsame Badepause einzulegen.&nbsp; Dazu haben wir uns getroffen und gemeinsam treiben lassen. Aus Sicherheitsgründen einen Fender an langer Leine ins Wasser und dann konnte es losgehen. Warm genug war das Wasser ja.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400216.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400216_thumb.jpg" alt="" width="504" height="333" border="0"></a></p>
<p>Die “Movelli” mit Skipper Ronald</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400216-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400216_thumb-1.jpg" alt="" width="504" height="333" border="0"></a></p>
<p>Die “Laurencia” mit Skipper Markus</p>
<p>Nach der Badepause haben wir dann mal alle unsere Leichtwind-Vorsegel gesetzt. Hauptsächlich deshalb, weil das einfach ein schönes Bild ist. Leider haben die auch diesmal nicht lange gehalten. Traditionell haben die sich irgendwann mit Rissen verabschiedet, nicht nur auf meinem Boot.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400229.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400229_thumb.jpg" alt="" width="404" height="604" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400230.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400230_thumb.jpg" alt="" width="549" height="604" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400233.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400233_thumb.webp" alt="" width="604" height="482" align="right" border="0"><br></a></p>
<p>Immer wieder schön auf dem Atlantik ist die Abendstimmung mit dem Sonnenuntergang. Allerdings sagen viele, dass der Sonnenaufgang morgens am Ende der Nachtwache noch viel schöner sei. Ich kann&nbsp; mich da nicht entscheiden, das muss jeder selbst für sich herausfinden. Jedenfalls kommen dann solche Fotos zustande. Und in der Stimmung sieht sogar der Arbeitsplatz des Skippers schön aus.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400234.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="A6400234" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400234_thumb.jpg" alt="A6400234" width="604" height="404" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400239.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400239_thumb.jpg" alt="" width="604" height="404" align="right" border="0"><br></a></p>
<p>Aus dem Bordleben hier mal ein paar kleine Ausschnitte:</p>
<p>Ganz wichtig ist es, die Crew <u>vorher</u> über alle sicherheitsrelevanten Dinge an Bord aufzuklären. Dazu gibt es eine Sicherheitseinweisung, die bei mir traditionell sehr ausführlich ist und mehrere Stunden dauert. Am Ende dieser Einweisung unterzeichnet mir jedes Crewmitglied, dass er diese Einweisung erhalten <u>und verstanden</u> hat<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/wlEmoticon-winkingsmile.png" alt="Winking smile">.</p>
<p>Bei langen Törns, also z.B, über den Atlantik, gehört dazu auch eine sog. Notrolle, in der wir vorher festlegen, wer in einem Notfall was zu tun hat. Das führt hoffentlich dazu, dass dann nicht alle wie aufgescheuchte Hühner herumlaufen, sondern dass jeder weiß, wo in einem Notfall sein Platz ist.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400250_thumb.jpg" alt="" width="448" height="603" border="0"></a></p>
<p>Genauso wichtig ist natürlich die Wacheinteilung. Bei mir hat sich seit vielen Jahren ein System mit sieben Wachen pro Tag bewährt: 4x nachts zu je drei Stunden und 3x tags zu je vier Stunden. Auf diesem Törn haben wir es so gehalten, dass wir uns in vier Wachen aufgeteilt haben: Zwei Wachen mit je zwei Leuten, damit die weniger erfahrenen eine&nbsp; “alten Hasen” an der Seite hatten und mein Freund Wulf und ich sind allein Wache gegangen. Durch die Einteilung in vier Gruppen hatten alle nach ihrer Wache 9 bzw. 10 Stunden frei, was sehr angenehm war. Im Prinzip bekamen dadurch alle genug Schlaf, was auf einer solchen Reise durchaus nicht selbstverständlich ist.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400249.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400249_thumb.jpg" alt="" width="604" height="419" border="0"></a></p>
<p>Jeden Tag nach 1200 Uhr UTC (also im Laufe der Reise nach Bordzeit immer später)&nbsp; mache ich ein Briefing mit der Crew, damit alle denselben Informationsstand haben wie ich. Da geht es um Dinge wie</p>
<ul>
<li>wo sind die beiden anderen Boote (wir haben um 1200 Uhr Positionen ausgetauscht)</li>
<li>welches Wetter haben wir zu erwarten? Dazu wurden Wetterberichte und vor allem die empfangenen Wetterkarten und die Routenvorschläge des Programms PredictWind vorgestellt</li>
<li>sonstiges, was sich an Infos angesammelt hat</li>
<li>Das Etmal, d.h. die gefahrene Strecke der letzten 24 Stunden wurde vorgestellt,was immer auf großes Interesse stieß.</li>
<li>Die tägliche Mittagsposition wurde in die große Überseglerkarte eingetragen.</li>
</ul>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400248.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400248_thumb.jpg" alt="" width="604" height="630" border="0"></a></p>
<p>Selbst weit draußen auf dem Meer ist man heute vor Umweltsündern nicht mehr sicher. Zweimal hatten wir Probleme mit Leinen bzw. Netzen, die sich in einer unserer Schrauben verfingen. Das erste Mal führte das kurzfristig zu dermaßen starken Vibrationen, dass an der Steuerbordmaschine die Steuerelektronik mit dem Öldrucksensor abriss. Aber wozu habe ich denn meinen Freund Wulf “McGyver”, der alles reparieren kann! Ich bin immer ganz happy, wenn er auf dem Atlantik dabei ist, denn er findet für alles eine Lösung. Insofern (aber nicht nur deshalb) freue ich mich riesig, darauf, dass Du auch im Herbst wieder dabei bist!</p>
<p>Hier sieht man, wie der abgerissene Elektronikkasten wieder befestigt wurde:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400270.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="A6400270" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400270_thumb.jpg" alt="A6400270" width="429" height="604" border="0"></a></p>
<p>Beim zweiten Mal waren wir schon kurz vor den Azoren. Ich habe deshalb gewartet, bis wir in Horta vor Anker lagen (ein Liegeplatz war nicht zu bekommen). Dann hat sich ein Crewmitglied eine Taucherausrüstung ausgeliehen und hat unsere Schraube von dem Unrat befreit.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400274.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400274_thumb.jpg" alt="" width="404" height="271" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400277.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400277_thumb.jpg" alt="" width="404" height="271" border="0"></a></p>
<p>Nach 21 Tagen (inkl. einem Zwischenstopp auf St. Martin) und 2.692 Seemeilen waren wir dann endlich in Horta auf Faial angekommen. Dort gab es dann natürlich die üblichen Rituale: Essen gehen in meinen zwei Lieblingsrestaurants, reichlich Gin Tonic im “Peter Café Sport”, der berühmtesten Seglerkneipe der Welt usw.</p>
<p>Ansonsten musste ich mich dann wieder einmal von einer liebgewonnenen Crew verabschieden, die nach Hause flog. Nur mein junger Freund und Co-Skipper Leif blieb noch bis Mallorca an Bord.</p>
<p>Aber von der zweiten Hälfte der Reise dann mehr im nächsten Post.</p>
<p>So, as always: Stay tuned!</p>
<blockquote>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2024/07/A6400223.jpg"><u>&nbsp;</u></a></p>
</blockquote>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Es geht wieder auf gro&#223;e Reise&#8211;wer will mit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 22:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantiküberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Katamaran]]></category>
		<category><![CDATA[Parasailor]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ach, wenn ich nur nicht so viel segeln würde – ich komme kaum mit meinen Posts hier hinterher. Ich schulde Euch noch den letzten Teil der Norwegenfahrt mit der Polaris, und außerdem bin ich ja inzwischen wieder meine schon traditionelle Reise Rügen – Martinique einschl. der ARC gefahren. Inzwischen bin ich auch schon wieder unterwegs, und zwar für Barfuß-Segelreisen auf Lanzarote. Ich fahre hier auf einer wunderschönen Sun Odyssey 49 Wochentörns zum Urlaub machen und auch einige Skippertrainings. – Leider fast alles ausgebucht. Und im Mai geht es dann wieder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/es-geht-wieder-auf-groe-reise-wer-will-mit/">Es geht wieder auf gro&szlig;e Reise&ndash;wer will mit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, wenn ich nur nicht so viel segeln würde – ich komme kaum mit meinen Posts hier hinterher. Ich schulde Euch noch den letzten Teil der Norwegenfahrt mit der <a href="https://www.hs-segelreisen.de/project-details/expeditionsyacht-polaris/" target="_blank" rel="noopener">Polaris</a>, und außerdem bin ich ja inzwischen wieder meine schon traditionelle Reise Rügen – Martinique einschl. der ARC gefahren.</p>
<p>Inzwischen bin ich auch schon wieder unterwegs, und zwar für <a href="https://www.barfuss-segelreisen.de/" target="_blank" rel="noopener">Barfuß-Segelreisen</a><strong> auf </strong>Lanzarote. Ich fahre hier auf einer wunderschönen Sun Odyssey 49 Wochentörns zum Urlaub machen und auch einige Skippertrainings. – Leider fast alles ausgebucht.</p>
<p>Und im Mai geht es dann wieder auf große Reise. Und für diesen Törn kann ich noch einige Mitsegler gebrauchen:</p>
<p><strong>04.05.2024 – 25.05.2024 Tortola / British Virgin Islands&nbsp; &#8211; Horta / Azoren<br />28.05.2024 – 15.06.2024 Horta – Portocolom / Mallorca</strong></p>
<p><strong>auf einem Katamaran Lagoon 42</strong></p>
<p>Man kann entweder die Gesamtstrecke oder eine der beiden Teilstrecken mitfahren. Der Preis ist sehr interessant und <strong>beinhaltet bereits die gesamte Bordkasse!</strong></p>
<p>Wer Lust und Zeit hat mitzufahren, meldet sich bei mir über meine Mailadresse <strong>segelwolf</strong> bei der&nbsp; Firma <strong>gmx.de</strong>. Da&nbsp; gibt’s dann alle Details.</p>
<p>Ein paar Leute hab ich schon, das wird eine prima Truppe!</p>
<p>Also meldet Euch zahlreich. Im nächsten Post gibt es dann wieder die gewohnten Reiseberichte</p>
<p>So stay tuned!</p></p>
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		<title>&#8230;und wieder zur&#252;ck &#252;ber den Atlantik!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 11:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantiküberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[St. Martin; Horta; Mola; Segelwolf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Monate hatte ich Pause und war ununterbrochen zuhause. Das kommt recht selten vor, war aber dringend mal notwendig. Ich kann das ja alles nur machen, weil meine geliebte Ehefrau mich unterstützt. Die ist natürlich schon arg viel allein zuhause. Aber zwei Töchter, zwei Enkel und ein Hund sorgen schon für einiges an Abwechslung für sie. Ende Februar flog ich nach St. Martin, um dort die MOLA von meinem Kollegen und Freund Ronald zu übernehmen. Der stieg wiederum um auf die LISSY III, und wir beide machten uns zusammen auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Monate hatte ich Pause und war ununterbrochen zuhause. Das kommt recht selten vor, war aber dringend mal notwendig. Ich kann das ja alles nur machen, weil meine geliebte Ehefrau mich unterstützt. Die ist natürlich schon arg viel allein zuhause. Aber zwei Töchter, zwei Enkel und ein Hund sorgen schon für einiges an Abwechslung für sie.</p>
<p>Ende Februar flog ich nach St. Martin, um dort die MOLA von meinem Kollegen und Freund Ronald zu übernehmen. Der stieg wiederum um auf die LISSY III, und wir beide machten uns zusammen auf den Weg nach Europa. Die LISSY hatte leider ein paar technische Probleme mit dem Email-Empfang, und wir beschlossen, immer in UKW-Funkrufweite zu bleiben, damit ich sie mit Wetterdaten versorgen konnte, die über das hinausgingen, was er vom DWD als SMS erhielt. Außerdem war es mal etwas anderes, zusammen zu fahren, wie Ihr später noch sehen werdet.</p>
<p>Zunächst war aber – wie eigentlich immer bei Hochseetörns – ein bisschen schrauben angesagt. </p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00659.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00659_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Eigentlich waren es diesmal nur Kleinigkeiten (da hab ich schon anderes erlebt…), aber unter anderem mussten wir eine Toilette reparieren und einen neuen Teilesatz einbauen.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00657.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00657_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Danach nach wie immer Einkaufen und Verstauen angesagt:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00660.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="435" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00660_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es hat sich wieder einmal bewährt, dass ich vor einer solchen großen Reise die Crew zu 1-2 Videokonferenzen zusammen hole. Man lernt sich so schon einmal ein bisschen kennen, kann viele Fragen direkt beantworten, damit alle auf dem gleichen Informationsstand sind. Außerdem erleichtert es die Einkaufsplanung.</p>
<p>Dann muss natürlich ein “Storemaster” ernannt werden, der weiß, wo alles verstaut wird.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00661.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00661_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00664.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00664_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Und dann ging es endlich los. wie so oft, sind wir in Simpson Bay am Nachmittag losgefahren, weil man durch eine Klappbrücke muss, die nicht sehr seglerfreundliche Öffnungszeiten hat. </p>
<p>Die LIZZY hatte eine Öffnung früher erwischt, während ich ewig an der Tankstelle warten musste. Sie hatte draußen auf uns gewartet, und zwar vor dem weltberühmten Anflug auf die Landebahn von St. Martin. Schaut mal bei Youtube, was es da für irre Videos gibt. Auf See waren wir natürlich ein klein bisschen weiter draußen, aber trotzdem interessant.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00667.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="464" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00667_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00668.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="505" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00668_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
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<p>Draußen auf dem Atlantik setzte dann relativ schnell die Bordroutine ein. Wie immer, war das Bordleben doch sehr anstrengend, sodass die Crew sich immer wieder von der harten Arbeit erholen musste <img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-berightback" style="" alt="Be right back" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/wlEmoticon-berightback.png"></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00670.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00670_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von der Reise selbst gibt es nicht viel zu berichten. Alles verlief diesmal problemlos, und richtig schlechtes Wetter hatten wir auch nicht.</p>
<p>Einmal haben wir uns verabredet: Ich habe ein wenig&nbsp; “gebremst”&nbsp; und die LISSY hat draußen auf dem Atlantik eine Vorbeifahrt zum gegenseitigen fotografieren gemacht. Das hier ist die dabei entstandene Hochsee-Fotostrecke:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00672.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="622" height="654" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00672_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00675.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="486" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00675_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00686.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="467" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00686_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00690.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="429" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00690_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00687.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="468" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00687_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
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<p>\<a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00698.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="4100" height="2735" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00698_thumb-scaled.jpg" border="0"></a></p>
<p>Da hatten wir noch Wind. Zwischendurch gab es aber doch ein, zweimal eine totale Flaute, die wir dann tausend Meilen von nächsten Land auf über viertausend Meter Wassertiefe für einen gemeinsamen Badestopp nutzten. (Wir zwei Skipper blieben allerdings an Bord &#8211;&nbsp; bevor darüber im Netz diskutiert wird…)</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00699.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="4100" height="2649" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00699_thumb-scaled.jpg" border="0"></a></p>
<p>Wir leisteten dann der LISSY noch Nothilfe: Sie hatte zu wenig Hefe zum Brotbacken an Bord, und dem konnte ich abhelfen. Also wurde ein schwimmender “Hefekurier” zu uns geschickt, um eine Dose mit Hefe abzuholen.</p>
<p>Wenn man das Bild so sieht, bekommt das Wort “Trockenhefe” eine völlig neue Bedeutung<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" style="" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/wlEmoticon-winkingsmile.png"></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00700.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="701" height="480" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00700_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Danach ging es dann weiter, und Gottseidank kam auch wieder ein wenig Wind auf.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00707.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="412" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00707_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es kam immerhin so viel Wind auf, dass wir Leichtwindsegel setzen konnten. die LISSY hatte einen Gennaker an Bord und fuhr uns damit ziemlich davon, solange der Wind so um halbwind kam. Ich hatte stattdessen einen Spinnaker und musste warten, bis der Wind weiter nach achtern drehte – und dann kam meine Stunde! Spinnaker gesetzt und kräftig wieder aufgeholt.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00717.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="537" height="804" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00717_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Der Wind war so stabil, dass wir den großen Lappen sogar nachts stehen lassen konnten. Und da ich eine Top-Crew hatte, war sogar das Spinnaker bergen morgens um drei ein Klacks für die Jungs, ich war echt begeistert”.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00735.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="537" height="804" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00735_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Zum Schluss nochmal für diejenigen, die solche Schiffe nicht kennen, hier ein Blick auf meinen Arbeitsplatz:</p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00730.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="537" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC00730_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Links oben seht Ihr nebeneinander das UKW-Funkgerät und das Radio.</p>
<p>Darunter hängt links das Kurzwellenradio für unsere Atlantikmails und Wetterkarten, daneben mit dem leeren Bildschirm ein NAVTEX Gerät, das in Küstennähe Wetter und Warnnachrichten bringt sowie ein Kartenplotter, der mir alle Daten anzeigt, die die Ruderwache oben an Deck auch sieht.</p>
<p>Darunter sieht man die ganze Kabelei zum Laden der Handys und meines Notebooks und ein Sicherungspanel, an dem ich alle möglichen Dinge an- und ausschalten kann. Unter dem Tisch findet sie die Sicherungsbox für den Landstromanschluss im Hafen, und eine EPIRB (eine Seenotfunkbake, die im Notfall per Satellit Hilfe herbeiruft).</p>
<p>Viel mehr gibt es eigentlich diesmal nicht zu berichten. Außer dass wir mit knapp 16 Tagen eine sehr schnelle Reise gemacht haben. dies lag zum großen Teil daran, dass wir aufgrund der günstigen Wettersituation praktisch direkt fahren konnten und keine Wetterumwege machen mussten, wie man unten sieht.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-03-25-095257.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1004" height="496" title="Screenshot 2023-03-25 095257" style="display: inline; background-image: none;" alt="Screenshot 2023-03-25 095257" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-03-25-095257_thumb.jpg" border="0"></a>#</p>
<p>Wir hatten sogar so viel Zeit, dass wir noch nach Terceira gefahren sind und erst danach an den Törn-Endpunkt in Horta. Dort übergab ich dann das Schiff an meinen Kollegen Hinrich und flog nach Hause.</p>
<p>Da war ich aber nur neun Tage! Inzwischen bin ich schon wieder unterwegs. Von Bremerhaven ging es zunächst nach Amsterdam, und inzwischen bin ich weiter auf dem Weg nach Frankreich, England, Wales und zur Endstation Dublin in Irland.</p>
<p>Auch da gibt es dann wieder viel zu berichten.</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p>Euer Segelwolf</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/und-wieder-zurck-ber-den-atlantik/">&hellip;und wieder zur&uuml;ck &uuml;ber den Atlantik!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Es geht los &#252;ber den Atlantik&#8211;so k&#246;nnt Ihr mich verfolgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 14:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantiküberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantik]]></category>
		<category><![CDATA[APRS]]></category>
		<category><![CDATA[Horta]]></category>
		<category><![CDATA[St. Martin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inzwischen bin ich auf St. Martin in der Simpson Bay Marina angekommen, habe die notwendigen kleineren Reparaturen alle durchgeführt und das Schiff ist fertig für eine weitere Atlantiküberquerung – für mich die fünfte auf diesem Boot. So schöne Tracker wie bei der ARC gibt es natürlich bei der Rückfahrt nicht. Aber da ich Funkamateur bin und die SY MOLA eine Kurzwellen-Funkanlage an Bord hat, gibt es einen Weg , wie Ihr meinen Kurs dennoch verfolgen könnt: Ihr geht auf die Webseite https://aprs.fi&#160;und gebt rechts üben in das Feld “Rufzeichen verfolgen” [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen bin ich auf St. Martin in der Simpson Bay Marina angekommen, habe die notwendigen kleineren Reparaturen alle durchgeführt und das Schiff ist fertig für eine weitere Atlantiküberquerung – für mich die fünfte auf diesem Boot.</p>
<p>So schöne Tracker wie bei der ARC gibt es natürlich bei der Rückfahrt nicht. Aber da ich Funkamateur bin und die SY MOLA eine Kurzwellen-Funkanlage an Bord hat, gibt es einen Weg , wie Ihr meinen Kurs dennoch verfolgen könnt:</p>
<p>Ihr geht auf die Webseite <a href="https://aprs.fi">https://aprs.fi</a><strong>&nbsp;</strong>und gebt rechts üben in das Feld “Rufzeichen verfolgen” meine Kennung <strong>DD4WK </strong>ein und schupps, bekommt Ihr meine Position samt Datum und Uhrzeit meiner letzten Meldung angezeigt. Ich werde versuchen, mindestens 2x am Tag, auf jeden Fall aber einmal täglich meine Position zu melden.</p>
<p>Ansonsten sprechen wir uns nach der Überquerung wieder, wenn ich in Horta angekommen bin.</p>
<p>So stay tuned!</p>
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		<title>Hier kann man noch mitsegeln!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 12:42:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Parasailor]]></category>
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		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Ärmelkanal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Freunde des Segelwolfs, Es ist nicht zu glauben, aber ich bin schon wieder fast das ganze Jahr 2023 ausgebucht. Und bei den meisten Törns gibt es auch keine Mitsegelgelegenheit mehr. entweder es handelt sich um geschlossene Veranstaltungen oder es ist jetzt schon alles ausgebucht. Plätze wird es noch geben bei den Herbst-Törns von Deutschland nach Gran Canaria. Darauf werde ich in einem weiteren Post zurückkommen. Heute geht es erst einmal um meine ersten Frühjahrstörns, auf denen noch einzelne Buchungen möglich sind: Nordsee, englischer Kanal und Wales mit der POLARIS [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde des Segelwolfs,</p>
<p>Es ist nicht zu glauben, aber ich bin schon wieder fast das ganze Jahr 2023 ausgebucht. Und bei den meisten Törns gibt es auch keine Mitsegelgelegenheit mehr. entweder es handelt sich um geschlossene Veranstaltungen oder es ist jetzt schon alles ausgebucht. Plätze wird es noch geben bei den Herbst-Törns von Deutschland nach Gran Canaria. Darauf werde ich in einem weiteren Post zurückkommen. </p>
<p>Heute geht es erst einmal um meine ersten Frühjahrstörns, auf denen noch einzelne Buchungen möglich sind:</p>
<p><strong><font face="Trebuchet MS" size="5">Nordsee, englischer Kanal und Wales mit der POLARIS</font></strong></p>
<p><strong><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/02/polaris-gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="529" title="polaris-gross" style="display: inline; background-image: none;" alt="polaris-gross" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2023/02/polaris-gross_thumb.jpg" border="0"></a></strong></p>
<p>Die <a href="https://www.hs-segelreisen.de/project-details/expeditionsyacht-polaris/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Polaris</strong></a><strong> </strong>ist eine Kojencharter-Yacht wie es in Deutschland keine zweite gibt:</p>
<ul>
<li>Garcia 52 Exploration Aluminiumyacht</li>
<li>Sechzehneinhalb Meter lang und nur drei Gästekabinen</li>
<li>Perfekt ausgerüstet mit so gut wie allem, was machbar und sinnvoll ist</li>
<li>Speziell geeignet für Touren in nördlichen Gegenden mit Heizung in allen Kabinen, geschütztem Cockpit usw.</li>
<li>i.d.R. mit <u>zwei</u> professionellen Skippern unterwegs</li>
<li>jede Menge Törns abseits der ausgetretenen Pfade&#8220;!</li>
</ul>
<p>Schaut Sie euch einfach mal an, der Schiffsname ist verlinkt.</p>
<p>Ich werde im Frühjahr fünf Wochen auf diesem Traumschiff unterwegs sein. auf allen drei Törns sind noch einzelne Plätze bzw. Kabinen frei. Wer also einmal nicht nur ein interessantes Revier, sondern auch ein außergewöhnliches Schiff kennenlernen möchte, ist hier richtig.</p>
<p>Segelmäßig sind diese Törns durch Tidensegeln, Strom, viel Verkehr und anspruchsvolle Häfen interessant. Dazu kommen natürlich schöne Landschaften, interessante Städte und genug Zeit, das auch zu bewundern.</p>
<p>Im Einzelnen geht es um folgende Reisen, ich schreib einfach mal ein bisschen mehr über die Törns:</p>
<p><strong>Amsterdam, Nordsee und Ärmelkanal &#8211;&nbsp; Amsterdam nach Portsmouth<br /><strong>Zwei Wochen: 15. – 28. April 2023</strong></strong></p>
<p>Ausgangspunkt unseres Törns ist die Amsterdam Marina. Von Amsterdam fahren wir vorbei an den beeindruckenden Hafenanlagenund erreichen nach knapp 30 Kilometern die Seeschleuse in Ijmuiden. Ab hier sind wir nun in Tidengewässern unterwegs.Wir erreichen das Seebad Scheveningen. Neben einem Fischereihafen sowie der weitläufigen Marina findet sich hier auch eine lange Strandpromenade mit Geschäften, Restaurants, Sonnenterrassen und einem Aquarium. Hauptattraktionen sind die Miniaturstadt Madurodam sowie eine 381 m lange Seebrücke mit Aussichtsturm und Riesenrad. Weiter geht es entlang der Küste. Wir passieren nun die Einfahrt zu einem der größsten Häfen der Welt: Rotterdam. Hier im &#8222;Maas Entrance&#8220; können wir die dichte Großschiffahrt aus aller Welt ganz unmittelbar erleben, bevor wir schließlich belgische Gewässer erreichen. Ob wir hier in Ostende, Zeebrügge oder Blankenberge eine Zwischenstation einlegen, entscheiden wir wie üblich nach den vorherrschenden Bedingungen sowie der aktuellen Gezeitenlage. Mit Frankreich erreichen wir im weiteren Verlauf der Reise dann bereits das dritte Land unseres Törns. Hier gibt es ebenfalls eine Vielzahl an Häfen, die eine urige Mischung aus rauher Nordseestimmung, geschäftiger Industrie und Fischerei aber auch gemütlichem Normandie-Flair bereithalten. Quer über den Ärmelkanal geht es dann hinüber nach England. Auch hier ist der Schiffsverkehr sehr dicht. Über zahlreiche Stopps an der südenglischen Küste hangeln wir uns nun weiter nach Westen zum Solent, quasi dem englischen Segler-Mekka und Heimat vieler berühmter Regattasegler. Mit Portsmouth erreichen wir schließlich das Ziel unserer Reise. Die Stadt bietet viel lebendige Seefahrtsgeschichte. Besonders die historischen Docks mit ihren vielen Museen und Ausstellungen sind hier Publikumsmagneten. Unter anderem lässt sich hier die HMS Victory, daß Original-Schlachtschiff von Lord Nelson, oder die Mary Rose, ein über 500 Jahre altes Schiffswrack aus Zeiten Heinrichs VIII besichtigen.</p>
<p><strong>Der englische Süden – Portsmouth – Plymouth<br /><strong>1 Woche: 29. April – 6. Mai 2023</strong></strong></p>
<p>Direkt vor den Toren der südenglischen Stadt Portsmouth liegt eines der schönsten englischen Segelrevier: der <strong>Solent</strong>. Geschützt zwischen der Isle of Wight im Süden und der englischen Festlandküste im Norden findet sich hier ein echtes Traumrevier. Kurze Distanzen, starke Strömungen und viele pittoreske Häfen erwarten uns:&nbsp; Cowes, Beaulieu River, Lymington und Yarmouth. Auch Portsmouth selbst hat viel zu bieten (siehe oben).&nbsp; Am westlichen Ausgang des Solent erwartet uns mit den weltberühmten <strong>Needles</strong> ein weiteres Highlight. Die schroffen Felsen ragen steil aus der See empor und waren in früheren Zeiten eine der schwierigsten Positionen für die damaligen Navigatoren. Entlang der südenglischen Küste geht es nun weiter nach Westen. Auch hier finden sich viel gemütliche Häfen und der nächste Pub ist garantiert nicht weit. Ziel ist der Hafen von Plymouth mit guten Möglichkeiten der Weiterreise.</p>
<p><strong>Cornwall und Wales – Plymouth, Scilly Islands und Milford Haven<br />2 Wochen: 07. – 2. Mai 2023</strong></p>
<p>Der Südwesten gehört ohne Zweifel zu den schönsten Gebieten Englands. Wir segeln von Plymouth entlang der südenglischen Küste nach Cornwall und weiter zu den Scilly Islands. Unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten für unvergessliche Stopps. Seien es Fowey, Charlestown, Falmouth oder vor Anker auf einer der Inseln des Scilly Archipels. Vom milden Golfstromklima der Scillies segeln wir weiter nach Norden in die Keltische See. Hier entdecken wir die Küsten des Bristol Channels und erreichen an dessen Nordküste schließlich unseren Zielhafen Milford Haven.</p>
<p>Ich freue mich über jeden, der mitkommt. Diesen Törn werde ich zusammen mit meinem Co-Skipper und Freund Nils Hey fahren. Ich kann Euch garantieren, da wird der Spaß nicht zu kurz kommen! Meldet Euch, entweder beim <a href="http://www.hs-segelreisen.de" target="_blank" rel="noopener">Veranstalter</a>, oder direkt bei mir&nbsp; über segelwolf ät gmx.de oder per PN.</p>
<p>Danach bin im Frühsommer erst in Deutschland, dann auf Mallorca und schließlich bei Neapel unterwegs, aber alles ohne weitere Mitsegelmöglichkeit.</p>
<p>Jetzt bin ich aber erst einmal schon wieder am Koffer packen, denn am kommenden Donnerstag geht schon wieder Richtung Karibik für die nächste Atlantiküberquerung.</p>
<p> So stay tuned!<br />euer Segelwolf</p>
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		<title>Intermezzo: Motorenwechsel in Camaret-sur-Mer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 13:19:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Motorenwechsel; Camaret-sur-Mer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele meiner Follower haben darum gebeten, etwas ausführlicher über den Motorenwechsel unterwegs in einem dafür eher nicht geeigneten Yachthafen zu berichten. Deshalb gibt es zu diesem Thema eine ausführliche Fotoreportage. Ich hatte jemanden gebeten, das mit meiner Kamera zu dokumentieren und die junge Dame war sehr fleißig. Was Ihr im Nachfolgenden seht, ist ein Auszug aus über 400 Fotos. Camaret-sur-Mer in der Nähe von Brest ist eine Marina mit, sagen wir, rudimentären Einrichtungen. Außerdem war fast alles geschlossen. Strom gab es nur sporadisch und das Marinabüro war bereits für den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele meiner Follower haben darum gebeten, etwas ausführlicher über den Motorenwechsel unterwegs in einem dafür eher nicht geeigneten Yachthafen zu berichten. Deshalb gibt es zu diesem Thema eine ausführliche Fotoreportage. Ich hatte jemanden gebeten, das mit meiner Kamera zu dokumentieren und die junge Dame war sehr fleißig. Was Ihr im Nachfolgenden seht, ist ein Auszug aus über 400 Fotos.</p>
<p>Camaret-sur-Mer in der Nähe von Brest ist eine Marina mit, sagen wir, rudimentären Einrichtungen. Außerdem war fast alles geschlossen. Strom gab es nur sporadisch und das Marinabüro war bereits für den Winter dicht. Insofern haben wir wenigstens auch keine Liegeplatzgebühren bezahlt…</p>
<p>Den Tank hatten wir ja schon eine Station vorher leergemacht und mit neuem Diesel gefüllt. Also ging es jetzt darum, die alte Maschine auszubauen und zu ersetzen, da wir uns nicht sicher waren, ob es nur die Einspritzanlage war oder ob sie weitergehende Schäden hatte (später in Deutschland stellte sich heraus, das es wirklich nur die Einspritzanlage war, aber die dafür gründlich.</p>
<p><strong>Erster Schritt: Ausbau des alten Motors</strong></p>
<p><strong><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00181.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00181_thumb.jpg" border="0"></a></strong></p>
<p>Hier sind bereits alle Verbindungen (Schläuche, Getriebe etc.) gelöst, die vier Bolzen gelöst, mit denen der Motor am Schiffsboden federnd gelagert ist und er hängt bereits am Haken zum Herausheben.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00183.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00183_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00185.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00185_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im Salon haben haben wir ihn erst einmal zwischengelagert. Von bord genommen haben wir ihn erst, als der neue Motor eingebaut und angeschlossen war und wir sicher waren, dass er problemlos funktioniert.</p>
<p>Hier sieht man dann die leere Wanne, aus der er kam.</p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00184.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="444" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00184_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><strong>Zweiter Schritt: Neuer Motor muss auf den Steg</strong></p>
<p>Hier mal zwei Bilder, die die Herausforderung zeigen, vor der wir standen: Tidehafen mit einem mittleren Spring-Tidenhub von 6,6 Metern und nicht gerade die modernste Steganlage.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00188.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="312" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00188_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00189.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="329" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00189_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Und da muss das Motörchen mit seinen 250kg runter! – Und der alte dann hinauf. Wobei das Hinunter fast schwieriger war als das Hinauf.</p>
<p>Aber erst mal haben wir mit einem kleinen mitgebrachten Kränchen den neuen Motor aus den Auto geholt. Der kam, relativ sicher auf einer Palette festgeschraubt.&nbsp; Da wir aber – siehe Fotos oben – das Ding mit der Hand auf diese vermaledeite Rampe heben mussten, wurde erst einmal eine Konstruktion gebastelt, um mit vier Mann den wenigstens anheben zu können. Zum komplett tragen war er dann doch zu schwer.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00190.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="335" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00190_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00201.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="358" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00201_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00215.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00215_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Dann kam das allerschwerste: So eng wie das war, das Ding musste hoch auf die Rampe getragen werden. Mich als ältesten haben die da Gott sei Dank rausgelassen, dafür habe ich dann das Ding von oben mit einem langen Festmacher gesichert. Mit viel Kraft und Mühe haben die die Maschine da hinunter bugsiert, und dann konnte sie wieder mit der Palette auf den Hubwagen.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00231.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00231_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00240.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00240_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="center"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00250_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00255.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="354" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00255_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="right"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00256.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="293" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00256_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00283.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="373" height="504" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00283_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Dann ging es gaaanz vorsichtig den Steig mit seinen primitiven Verbindungsteilen entlang bis zu unserer Mola.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00288.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00288_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>Dritter Schritt: Motor muss an Bord</strong></p>
<p>Lange hatte ich vorher berlegt, wie man so ein Teil am besten an Bord bekommt. Aber wie immer: Mit dem richtigen Werkzeug geht’s.<br />In diesem Fall war das ein Kettenzug mit ausreichend großer Übersetzung, den wir am Großbaum befestigt haben. Der Baum mit der Dirk trägt das ohne weiteres und als Sicherung dient ja auch noch der Rodkicker.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00304.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="348" height="504" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00304_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00327.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="314" height="504" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00327_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><strong><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00366.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="306" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00366_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00388.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00388_thumb.jpg" border="0"></a></strong></p>
<p><strong><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00434.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="282" height="454" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00434_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00450.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="302" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00450_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00476.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="304" height="454" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00476_thumb.jpg" border="0"></a></strong></p>
<p>Der Rest war dann vergleichsweise einfach: Langsam herunterlassen, nach achtern drücken und genau auf die Lager aufsetzen. Dann fest verschrauben und alles wieder anschließen. Gott sei Dank haben wir einen Saildrive, da geht es einfacher und passgenauer als mit einer Schraubenwelle, wo man höllisch aufpassen muss, um keine Unwucht zu produzieren.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00519.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="337" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00519_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00529.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="414" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00529_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Das Gefühl, wenn alles fertig ist, man startet den Motor und er springt sofort an und läuft rund, ist schon was tolles! Allerdings wusste ich da noch nicht, was später alles noch auf mich zukommen sollte. Erst einmal das da nur Freude.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00555.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="404" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00555_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Also: alles erledigt, Maschine lief zwei Stunden Test, alles bestens. Betriebsstundenzähler war auf Null gesetzt, und unser Mechaniker setzte sich ins Auto und fuhr die 1.700km nach Rügen zurück. Beneidet habe ich ihn nicht um diese Gewalttour.</p>
<p>Prima, dachten wir, Wetterfenster auf der Biskaya stimmt, also nichts wie los. Wir müssen zwar viel motoren, aber wir haben’s ja auch eilig und können nicht ewig herumkreuzen. Also fuhren wir nachmittags gegen vier hinaus, durch die berüchtigte <a href="https://de.frwiki.wiki/wiki/Raz_de_Sein" target="_blank" rel="noopener">Raz de Sein</a> (schaut ruhig mal auf den Link) und hinaus in die Biskaya bei Nacht.</p>
<p>Das ging genau bis Mitternacht – dann machte es blubb – und der funkelnagelneue Motor stand und war durch nichts wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Also ging das Drama weiter. Ich beschloss auf Grund der Windrichtung, in die französische Biskaya zu laufen, um einen Hafen aufzusuchen. Bis nach Spanien hinunter hätte ich es nicht geschafft, da wäre ohne Maschine irgendwann meine Batteriespannung am Ende gewesen, und damit meine Instrumente nutzlos. (Der Plotter hat tatsächlich mangels ausreichender Spannung zwei Stunden vor dem Hafen seinen Geist aufgegeben, aber ich navigiere ja sowieso immer mit meinem Laptop, und der lebte noch)</p>
<p>Erst dachte ich, ich schaffe es bis La Rochelle, aber dann drehte der Wind und wir liefen nach Les Sables d’Olonne, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen durch das Vendee Globe, das härteste Segelrennen der Welt, das hier seinen Start- und Zielpunkt hat.</p>
<p>Bei meinem sprichwörtlichen Glück wurde der Wind natürlich immer weniger und drehte noch weiter nach Osten. Ich musste also stundenlang zum Hafen kreuzen und hatte dann die Freude, wieder einmal bei Nacht in einen fremden Hafen unter Segeln einzulaufen und irgendwo ohne Beulen anzulegen.</p>
<p>So, nun lagen wir also ohne Maschine in Les Sables, wie immer natürlich Freitag Nacht, vor dem Wochenende, wo eh nichts passiert. Meine Zeitplanung Richtung Gran Canaria und ARC war mittlerweile ziemlich im Eimer.</p>
<p>So, genug für heute. wie es weitergeht in diesem Drama erfahrt Ihr dann im nächsten Post.</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/intermezzo-motorenwechsel-in-camaret-sur-mer/">Intermezzo: Motorenwechsel in Camaret-sur-Mer</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Und wieder von Deutschland in die Karibik&#8211;Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 18:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon fast jedes Jahr seit 2016 bin ich mittlerweile wieder auf dem Weg von Deutschland&#160; &#8211; in diesem Fall von der Insel Rügen &#8211;&#160; nach Gran Canaria und später dann weiter über den Atlantik bis nach St. Lucia und Martinique. Wie immer übernahm ich das Boot auf Rügen, und kümmerte mich mit um die Ausrüstung. Das Boot wurde aus dem Wasser genommen, das Unterwasserschiff nach der Sommersaison neu gemacht und dann ging es wieder ins Wasser. Es wird nach all den Jahren natürlich immer schwerer, noch Neues zu berichten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/und-wieder-von-deutschland-in-die-karibik-teil-1/">Und wieder von Deutschland in die Karibik&ndash;Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon fast jedes Jahr seit 2016 bin ich mittlerweile wieder auf dem Weg von Deutschland&nbsp; &#8211; in diesem Fall von der Insel Rügen &#8211;&nbsp; nach Gran Canaria und später dann weiter über den Atlantik bis nach St. Lucia und Martinique.</p>
<p>Wie immer übernahm ich das Boot auf Rügen, und kümmerte mich mit um die Ausrüstung. Das Boot wurde aus dem Wasser genommen, das Unterwasserschiff nach der Sommersaison neu gemacht und dann ging es wieder ins Wasser.</p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="4" style="display: inline; background-image: none;" alt="4" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/4_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="6" style="display: inline; background-image: none;" alt="6" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/6_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="5" style="display: inline; background-image: none;" alt="5" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/5_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="7" style="display: inline; background-image: none;" alt="7" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/7_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="9" style="display: inline; background-image: none;" alt="9" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/9_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="306" height="404" title="11" style="display: inline; background-image: none;" alt="11" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/11_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es wird nach all den Jahren natürlich immer schwerer, noch Neues zu berichten. Dasselbe zum siebten Mal mag man ja auch&nbsp; nicht schreiben. Deshalb gibt es über den ersten Teil der Reise auch nichts zu berichten. Wir fuhren wie üblich in einem Rutsch die Nacht durch zu unserem ersten Zwischenstopp Kiel. Danach ging es dann am nächsten Tag durch den Nord-Ostsee-Kanal.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="1" style="display: inline; background-image: none;" alt="1" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/1_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Auf der Innenseite wurde ja – nachdem man in der Schleuse ja nicht mehr hochklettern darf zum bezahlen – ein neuer Ponton gebaut mit einem Bezahlautomaten.&nbsp; Wenn da jetzt – wie bei uns &#8211;&nbsp; ein ganzer Haufen Yachten durchschleust, gibt es an diesem Anleger ein abenteuerliches Hauen und stechen. Wir haben über eine halbe Stunde gebraucht, bis wir dann endlich unseren Obolus entrichten konnten.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="4100" height="2735" title="2" style="display: inline; background-image: none;" alt="2" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/2_thumb-scaled.jpg" border="0"></a></p>
<p>Die Kanalfahrt ist ja nun nicht das Spannendste. Interessant war aber doch zu sehen, dass die Arbeiten zur Kanalverbreiterung inzwischen in vollem Gang sind. Genauso an der neuen Riesenschleuse in Brunsbüttel. Die Baustelle ist aber so gewaltig, dass man kein aussagefähiges Foto machen kann.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="3" style="display: inline; background-image: none;" alt="3" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/3_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es ging dann die gewohnte Strecke weiter: Direkt über Nacht von Brunsbüttel die Elbe hinunter, an den Ost- und Westfriesischen Inseln vorbei und dann am nächsten Abend zwischen Terschelling und Vlieland durch ins Wattenmeer und ins Ijsselmeer eingeschleust. Übernachtet haben wir in Makkum, gleich hinter der Schleuse, und am nächsten Morgen durch Ijsselmeer und Markermeer nach Amsterdam in den Sixhaven, wo dann der erste Crewwechsel war</p>
<p>Weiter ging es von Amsterdam den Nordzeekanal hinunter nach Ijmuiden und wieder in die Nordsee ausgeschleust. Auch hier fuhren wir wieder die Nacht durch nach Nieuwpoort in Belgien und weiter nach Boulogne-sur-mer in Frankreich. Nächster Stopp war dann einer meiner Lieblingshäfen im Kanal: Fécamp. Leider diesmal mit einem etwas unschönen Erlebnis: Nachdem wir Stunden im Vorhafen gewartet hatten, ging die Schleuse in den inneren Hafen auf, ein Fischer kam heraus – und bis ich mit meinem Kahn an dem vorbei vor der Schleuse/Btücke stand, hat der Blödmann die schon wieder vor meiner Nase zugemacht…</p>
<p>Ja, und dann fingen die Probleme an. <br />Da das Boot eine Austauschmaschine bekommen hatte, veranlasste ich im nächsten Hafen Cherbourg einen Ölwechsel &#8211;&nbsp; und danach sprang die Maschine nicht mehr an.&nbsp; Der herbeigeholte Volvo Penta Mechaniker stellte fest, dass die Treibstofffilter voll Wasser waren und die Einspritzdüsen nicht mehr funktionierten. wie immer passiert so was natürlich Freitag Nachmittags…</p>
<p>Am Wochenende hatten wir dann Zeit, uns Cherbourg ein bisschen anzuschauen. direkt neben der Marina gibt es ein Schifffahrtsmuseum, das hochinteressant war. Dort liegt z.B. das ausgemusterte erste französische Atom-U-Boot &#8211;&nbsp; natürlich mit ausgebautem Reaktor<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" style="" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/wlEmoticon-winkingsmile.png"></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="654" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/10_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Ein Riesending von über 130m Länge. Etwas ganz anderes als das russische U-Boot, das ich vor einiger Zeit in Hamburg besichtigt hatte. Es gab einen sehr guten ausführlichen Audioguide auf Deutsch, und man war allein in dem Boot über zwei Stunden gut beschäftigt.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00129.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="271" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00129_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00132.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="271" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00132_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Die Zentrale war natürlich in das klassische Rotlicht getaucht. Auf dem linken Bild sieht man links eines der beiden riesigen Sehrohre und rechts die beiden Steuerstände, um das Boot in drei Achsen zu fahren.</p>
<p>Aber auch für das Wohl der Besatzung war ausreichend gesorgt, es gibt auf dem Kahn Platz ohne Ende:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00134.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="271" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00134_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00135.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="271" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00135_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Hier sieht man z.B. die Mannschaftsmesse, mit geradezu professioneller Espressomaschine!</p>
<p>Von der Offiziersmesse habe ich leider keine Fotos – die war aber weitaus luxuriöser. Auch die Kammern der Leute waren recht geräumig. Niemand musste über den Torpedorohren schlafen.</p>
<p>Daneben war dann das Museum mit diversen Aquarien usw. und im ehemaligen Bahnhof, in dem die Reisenden in den daneben liegenden Ünerseedampfer umsteigen konnten, war eine Ausstellung der verschiedensten Tiefsee-Tauchboote, sogar ein russisches war dabei.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00146.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="354" height="242" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00146_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="354" height="229" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00148_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00150.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="239" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00150_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Eine Sache fand ich als Hamburger ganz lustig:</p>
<p>Überall in der Hafengegend und in der Stadt verstreut fand man Spuren von dort weilenden Fans des Hamburger Sportvereins, wie hier zum Beispiel am Fußweg in die Marina:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00155.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="469" height="504" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00155_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>nach vier Tagen fuhren wir dann mit leichter Verspätung guten Mutes weiter. Vorher musste – wieder einmal eine Toilette repariert werden. Der Schlauch hatte im Lauf der Zeit an Durchmesser verloren. Das alte Leiden: Die Leute spülen beim Pipi einfach zu wenig und dann setzt sich Urinstein an.</p>
<p>Aber mit einem selbstgebastelten Toilettenschlauchreinigungswerkzeug wurde das Problem dann beseitigt.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00157a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="287" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00157a_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00164a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="454" height="250" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00164a_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Hier noch ein letztes Foto vom zufriedenen Segeln im Englischen Kanal…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="350" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/DSC00172_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Ja, und dann gingen die Probleme richtig los.<br />Das Wasser im Tank war leider nicht das einzige, wie wir später feststellten. Jedenfalls fiel der Motor nach einigen Stunden wieder aus. Also nicht hinaus auf die Biskaya, sondern ablaufen nach Roscoff, wo uns dann ein Marina-Schlauchboot beim Anlegen half. </p>
<p>Also wieder einen Mechaniker suchen. Diesmal haben wir den kompletten Tank ausgepumpt und alle Düsen getauscht. Das dauerte fast sechs Tage, weil wir in die Allerheiligenzeit kamen und die Ersatzteile aus Brest kommen mussten, wo erstmal alle Welt ein verlängertes Wochenende feierte.</p>
<p>Dann ging es endlich weiter. Aber leider nicht allzu lange, und die Maschine fiel wieder aus. Also nicht hinaus auf die Biskaya wie geplant, sondern ablaufen nach Camaret-sur-Mer, wo ich dann ohne Maschine nachts in die Marina unter Segeln fahren durfte mit 6 Beaufort von achtern und einem stockfinsteren Hafen, in dem an den Stegen der Strom ausgefallen war… Dank meiner tollen Crew haben wir auch das geschafft, ohne Kleinholz zu produzieren. War nicht leicht, weil das Boot mit dem Wind von achtern halt einfach nicht anhalten wollte. Zum Anlegen halfen dann aber doch einige Franzosen, die von ihren booten kamen, um den Irren zu bestaunen, der da nachts ohne Maschine anlegt<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-smile" style="" alt="Smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/11/wlEmoticon-smile.png"></p>
<p>Nach Rücksprache mit der Zentrale wollten wir diesmal nun Nägel mit Köpfen machen. Also machte sich auf Rügen unser Motorentechniker auf den Weg, um bei uns einen kompletten neuen Motor einzubauen.</p>
<p>Das ist aber eine andere Geschichte. die kommt dann im nächsten Post. Ihr könnt gespannt sein, das Drama ist noch lange nicht zu Ende…</p>
<p>So as always stay tuned.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/und-wieder-von-deutschland-in-die-karibik-teil-1/">Und wieder von Deutschland in die Karibik&ndash;Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Karibikt&#246;rns Anfang 2023 fallen aus</title>
		<link>https://segelwolf.com/karibiktrns-anfang-2023-fallen-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 14:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantik West-Ost]]></category>
		<category><![CDATA[Karibiksegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Polaris]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Freunde, leider muss ich Euch mitteilen, dass die Törns von den BVI bis Kuba sowie die Transatlantiktörns auf der SY POLARIS&#160;ab Februar nächsten Jahres leider ausfallen müssen. Unglücklicherweise hatte die POLARIS in der Irischen See eine Kollision mit einem Fischer, an der sie keine Schuld trifft. die Schäden sind aber so erheblich, dass aus Sicherheitsgründen eine sehr umfangreiche Reparaturserie gemacht werden muss. Damit sind alle geplanten Törns bis Mai 2023 abgesagt. Dies tut mir besonders leid für die Freunde, die bereits gebucht hatten und auf die ich mich sehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/karibiktrns-anfang-2023-fallen-aus/">Karibikt&ouml;rns Anfang 2023 fallen aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>leider muss ich Euch mitteilen, dass die Törns von den BVI bis Kuba sowie die Transatlantiktörns auf der <a href="https://www.hs-segelreisen.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>SY POLARIS</strong></a><strong>&nbsp;</strong>ab Februar nächsten Jahres leider ausfallen müssen. Unglücklicherweise hatte die POLARIS in der Irischen See eine Kollision mit einem Fischer, an der sie keine Schuld trifft. die Schäden sind aber so erheblich, dass aus Sicherheitsgründen eine sehr umfangreiche Reparaturserie gemacht werden muss. Damit sind alle geplanten Törns bis Mai 2023 abgesagt. Dies tut mir besonders leid für die Freunde, die bereits gebucht hatten und auf die ich mich sehr gefreut hatte.</p>
<p>Wie es nun weitergeht, weiß ich noch nicht. Auch meine Planung ist natürlich dadurch über den Haufen geworfen. Im Gespräch ist schon einiges anderes, aber das ist noch nicht spruchreif.</p>
<p>Ansonsten bin ich am vergangenen Sonntag zur jährlichen großen Ost-West-Reise auf Rügen gestartet. Zur Zeit passieren wir den Nord-Ostsee-Kanal und dann geht es weiter über Nordsee, Ijsselmeer, englischer Kanal, Biskaya usw. zunächst nach Gran Canaria.</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/karibiktrns-anfang-2023-fallen-aus/">Karibikt&ouml;rns Anfang 2023 fallen aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Segelwolfs n&#228;chste Abenteuer&#8211;wer will mit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 12:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Moment bin ich gerade in Dänemark unterwegs. Das sind kleine Reisen von einer Woche, entweder als Urlaubstörns oder zur praktischen Ausbildung für Segelscheine. Der Herbst steht aber vor der Tür und damit das Winterhalbjahr, in dem ich traditionell große Reisen mache. Und diesmal sind ganz besondere Leckerbissen dabei, die ich Euch heute vorstellen möchte. 08. Oktober bis 12. November 2022 Rügen nach Gran CanariaDies ist die schon gewohnte Zubringer-Reise zur ARC ab Las Palmas. Wir fahren in mehreren einzeln buchbaren Teilstrecken, die teilweise hohe navigatorische Anforderungen haben, sodass man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/segelwolfs-nchste-abenteuer-wer-will-mit/">Segelwolfs n&auml;chste Abenteuer&ndash;wer will mit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment bin ich gerade in Dänemark unterwegs. Das sind kleine Reisen von einer Woche, entweder als Urlaubstörns oder zur praktischen Ausbildung für Segelscheine.</p>
<p>Der Herbst steht aber vor der Tür und damit das Winterhalbjahr, in dem ich traditionell große Reisen mache. Und diesmal sind <strong>ganz besondere Leckerbissen dabei</strong>, die ich Euch heute vorstellen möchte.</p>
<p><strong>08. Oktober bis 12. November 2022 Rügen nach Gran Canaria<br /></strong>Dies ist die schon gewohnte Zubringer-Reise zur ARC ab Las Palmas. Wir fahren in mehreren einzeln buchbaren Teilstrecken, die teilweise hohe navigatorische Anforderungen haben, sodass man viel lernen kann. Dennoch sind alle Strecken auch für Anfänger geeignet. Im Einzelnen kann man folgende Teilstrecken buchen:</p>
<p><strong>08.10.22 – 15.10.22 Breege auf Rügen bis den Helder / Amsterdam<br /></strong>Wir fahren von Rügen an Fehmarn vorbei nach Kiel, passieren den Nord-Ostsee-Kanal und steuern über Cuxhaven zu den Ostfriesischen Inseln. Je nach Wetterlage geht es dann nach den Helder oder durch das Ijsselmeer nach Amsterdam, wo wir im Sixhaven direkt am Hauptbahnhof liegen.<br /><strong>15.10.22 – 22.10.22 Amsterdam / den Helder nach Cherbourg<br /></strong>ein navigatorische anspruchsvolles Teilstück mit Tidenhäfen und viel Großschiffahrt, besonders, wenn wir die Einfahrt nach Rotterdam kreuzen. Wir werden in mehreren belgischen und französischen Häfen übernachten.<br /><strong>22.10.22 . 29.10.22 Cherbourg – A Coruna<br /></strong>Die Biskayaüberquerung ist für viele ein Highlight. Alles ist um diese Zeit möglich: Von Spinnakersegeln bis Sturm war alles schon da.<br /><strong>29.10.22 – 12.11.22 A Coruna – Las Palmas de Gran Canaria<br /></strong>Wir fahren um das berühmte Kap Finisterre (für die Römer vor 2.000 Jahren “finis terrae”, das Ende der damals bekannten Welt. Dann geht es die galizische und portugiesische Küste hinunter. Ein Muss ist die wunderschöne Hafenstadt Porto. Danach entscheiden wir je nach Wetter, ob wir über Lissabon oder über Madeira nach Gran Canaria fahren.</p>
<p>Danach fahre ich dann wie jedes Jahr mit der Atlantic Rally for Cruisers ARC in die Karibik nach St. Lucia und Martinique. Dieses Stück ist allerdings schon lange ausverkauft.</p>
<p>Weihnachten verbringe ich dann traditionell zu Hause mit der Familie, bevor ich mich dann Ende Januar wieder auf den Weg in die Karibik mache. Vielleicht sehen wir uns ja vorher noch im Januar auf der <strong>Boot 2023</strong> in Düsseldorf, wo ich wieder 2-3 Tage sein werde.</p>
<p>Ja, und nächstes Jahr geht es&nbsp; im Winter/Frühjahr weiter auf einem für mich neuen Schiff, auf das ich mich schon sehr freue. Es handelt sich um ein tolles Blauwasserschiff des französischen Herstellers <a href="https://www.blue-yachting.de/de/neuboote/garcia-yachts/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Garcia</strong></a>, und zwar eine sechzehneinhalb Meter lange <a href="https://www.garciayachts.com/en/yachts/sailboats/exploration-52/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Garcia Exploration 52</strong></a><strong> </strong>Expeditionsyacht, die extreme Seetüchtigkeit mit allerhöchstem Komfort verbindet. Hinzu kommt, dass das Boot ausschließlich hochinteressante Törns abseits der normalen Touristenrouten fährt. Es freut mich besonders, ein Teil dieses Teams zu sein&nbsp; und so meinen .Segelfreunden wirklich ungewöhnliche und unvergessliche Routen anbieten zu können. Schaut auch gern mal auf die Seite des Veranstalters <a href="https://www.hs-segelreisen.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HS-Segelreisen</strong></a>.</p>
<p>Und das sind die bisher feststehenden Törns im Winter / Frühjahr 2023_</p>
<p><strong>29. 01. – 11.02. 2023 Westindien bis Cuba<br /></strong>Wir starten in St. Maarten und bereisen als erstes die British Virgin Islands &#8211;&nbsp; neben den Grenadinen die schönsten Inseln der Karibik. Dort laufen wir 2-3 Inseln an, legen Badestopps auf unbewohnten Sandinseln ein und genießen das traumhafte Wetter. Dann geht es über Nacht weiter in die Dominikanische Republik nach Boca Chica, eine Marina in einem Vorort der Hauptstadt Santo Domingo, wo eine Stadtbesichtigung auf dem Programm steht (alles dies immer mit der Reiseleitung von Yours Truly, der ja fließend Spanisch spricht). Wir starten dann zu einem 300sm-Schlag nach <strong>Santiago de Cuba, </strong>der zweitgrößten Stadt des Landes und der Hauptstadt der kubanischen Musik. Dort werden wir uns vor der Abreise zwei Tage Zeit lassen, den hervorragenden kubanischen Hummer zu probieren und mehrere Musiklokale zu besuchen.</p>
<p><strong>11.02. – 25.02. 2023 auf den Spuren von Jack Sparrow<br /></strong>Wir starten&nbsp; in <strong>Santiago de Cuba</strong>, wo wir – wie auf dem Törn davor – uns Zeit für Musik und Küche dieser tollen Stadt nehmen.&nbsp; Von dort segeln wir hinüber nach <strong>Jamaica, </strong>entdecken dort die wunderschöne Nordküste und machen einen Stopp im altehrwürdigen <strong>Montego Bay</strong>&nbsp; Yachtclub<strong>. </strong>Weiter geht es zu einem Zwischenstopp in den<strong> Cayman Islands</strong>, bevor wir wieder zurück nach Cuba segeln. Nach einem Abstecher in die Insel- und Korallenwelt endet der Törn in <strong>Cienfuegos, </strong>der sechstgrößten Stadt Cubas, Weltkulturerbe und “Perle des Südens” genannt. Der Entdecker für die Europäer war 1494 Christoph Columbus.</p>
<p><strong>25.02. – 11.03. 2023 “halb rum um Cuba”<br /></strong>Wir beginnen in Cienfuegos und lassen uns einige Tage Zeit um die vielen wunderschönen Koralleninseln&nbsp; an diesem Teil der cubaischen Küste zu besuchen. Dann geht es weiter nach Westen und um die Westspitze der Insel herum nach Norden. Ein Highlight des Törns ist dann natürlich der Aufenthalt in <strong>Havanna</strong>, der Hauptstadt und größten Stadt Cubas. Zum Schluss geht es dann noch ein Stückchen weiter an der Küste entlang nach <strong>Varadero</strong>, dem cubanischen Touristenzentrum, von dem es zahlreiche Heimflüge nach Europa gibt-</p>
<p><strong>19.04. – 12.05. 2023 Transatlantik New York – Azoren<br /></strong>Wir starten in einer der Marinas von <strong>New York </strong>oder <strong>New Jersey</strong> und machen uns auf die gut 2.000 Seemeilen lange Reise nach <strong>Horta</strong> auf den <strong>Azoren.</strong> Die <strong>Polaris ist e</strong>in Schiff der Extraklasse, welches man so weltweit kein zweites mal für buchbare Segelreisen finden kann: Überaus komfortabel und extrem sicher und gut ausgerüstet. Wir fahren mit maximal sechs Gästen und zwei Skippern , sodass für alle ausreichend Platz und Komfort vorhanden ist.</p>
<p><strong>14.05. – 25.05 2023 Atlantik nonstop Azoren – Irland<br /></strong>Wir segeln von Horta auf der Azoreninsel Faial nonstop zur irischen Südküste. Für die gut 1000 Seemeilen werden wir je nach Wind und Wetter zwischen 6 und 8 Tagen unterwegs sein. Viel Zeit um die wilde Schönheit des Atlantiks zu erleben, die Seele baumeln zu lassen oder sich mit nautischen Themen zu beschäftigen. Mit Irland erreichen wir den Norden Europas mit viel Geschichte, maritimem Flair und nicht zuletzt gemütlichen Pubs. Ziel unserer Reise wird dann Dublin sein.</p>
<p>So, das ist meine Planung bis zum nächsten Frühjahr. Da müsste doch für jeden was dabei sein, oder? Noch Fragen? Meldet euch einfach bei <strong>segelwolf [Klammeraffe]gmx.de. </strong>Dort gibt’s weitere Auskünfte, Beratung und ggfs. die Weiterleitung zum Veranstalter.</p>
<p>Also, worauf wartet Ihr noch? Kommt mit segeln!</p>
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		<title>Atlantik West-Ost Fr&#252;hjahr 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 17:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[West-Ost]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere beiden Boote MOLA und LISSY III, die mein Kollege Ronald und ich mit der ARC 2021 in die Karibik gefahren hatten, mussten ja nun im Frühjahr wieder zurück in die Ostsee. Also setzte ich mich im März diesen Jahres wieder einmal in den Flieger und flog in die Karibik. Diesmal war das Ziel wieder St. Martin &#8211;&#160; oder Sint Maarten, wie die Holländer sagen, denen ja neben den Franzosen ein Teil der Insel gehört. Wir übernahmen unsere beiden Schiffe und bereiteten sie auf die Rückreise vor. Einkaufen mussten wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/atlantik-west-ost-frhjahr-2022/">Atlantik West-Ost Fr&uuml;hjahr 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere beiden Boote MOLA und LISSY III, die mein Kollege Ronald und ich mit der ARC 2021 in die Karibik gefahren hatten, mussten ja nun im Frühjahr wieder zurück in die Ostsee. Also setzte ich mich im März diesen Jahres wieder einmal in den Flieger und flog in die Karibik. Diesmal war das Ziel wieder St. Martin &#8211;&nbsp; oder Sint Maarten, wie die Holländer sagen, denen ja neben den Franzosen ein Teil der Insel gehört. </p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2219.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="492" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2219_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Wir übernahmen unsere beiden Schiffe und bereiteten sie auf die Rückreise vor. Einkaufen mussten wir etwas weniger, weil das Boot nicht ganz so voll war wie auf der Hinfahrt. Dennoch waren alle Rückreiseetappen viel besser gebucht als in den vergangenen Jahren, wahrscheinlich ein Mitnahmeeffekt von Covid-19.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2222.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="492" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2222_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Die größte Marina von Sint Maarten liegt im holländischen Teil hervorragend vor allen Wetterunbilden geschützt in einer Lagune. Nachteil: Man kommt nur zwei oder drei Mal am Tag heraus, weil dafür eine Klappbrücke geöffnet werden muss.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2223.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="492" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2223_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2225.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="492" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2225_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Leider habe diesmal kaum Fotos gemacht, ich hatte einfach zu viel zu tun. Deshalb bin ich meinem Freund Wulf dankbar, auf dessen Bilder ich teilweise zurückgreifen konnte.</p>
<p>Die Navigation über den Atlantik in West-Ost-Richtung ist deutlich komplexer als andersherum. Von Gran Canaria in die Karibik gilt im Prinzip der alte Seglerspruch “Nach Süden, bis die Butter schmilzt, dann rechts abgebogen und zwei Wochen geradeaus”. Rückwärts ist das schwieriger. Gegen den Passat im Süden kann man oder will nicht gegenansegeln . Also muss man weit nach Norden fahren, wo an der Nordseite des Azorenhochs und an der Südkante der non Kanada nach Europa ziehenden Tiefs Westwind herrscht. Man muss da ständig korrigieren: Fährt man zu weit nach Norden, kommt man in die Atlantikstürme der Tiefdruckgebiete, fährt man zu weit nach Süden, landet man in der totalen Flaute des Azorenhochs. Hier mal eine Wetterkarte, aus der man das Erkennen&nbsp; kann:</p>
<p></p>
<p></p>
<p align="right"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/PYEA85_20220303.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="901" title="PYEA85_20220303" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="PYEA85_20220303" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/PYEA85_20220303_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p align="left">Im Süden – etwa zwischen dem 10. und dem 20. Breitengrad &#8211; verläuft die Passatwindzone mit stetigen Winden aus Nordost, ideal für die Fahrt von den Kanaren in die Karibik. immer Wind schräg von hinten, besser geht es nicht.</p>
<p align="left">Zurück möchte man aber gegen diesen kräftigen Wind nicht gegenan fahren. Also muss man eine Zone suchen, wo der Wind aus Westen kommt, damit man dann mit ihm gut zurück nach Osten fahren kann. Wenn man nun noch weiß, dass die Winde rechts herum aus dem Hoch herausdrehen und links herum in das Tief hinein, ist klar, wo man hin muss: An die Nordseite des Hochs und/oder an die Südseite der Tiefs.</p>
<p align="left">Genau das haben wir auch gemacht, wir die rote Kurslinie in etwa zeigt. </p>
<p align="left">Die Gefahr dabei ist, dass das Wetter ja nicht statisch ist. Das oben ist die Ausgangslage, als wir in der Karibik losfuhren. Zweitausendsechhundert Seemeilen und zwanzig Tage weiter sah die Sache schon ganz anders aus: Mit glück und guter Planung sind wir einem Orkantief gerade noch ausgewichen. Wir hatten zwar die letzten paar Tage heftigen Wind, aber fünfzig Meilen weiter nördlich wäre es sehr ungemütlich geworden<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-surprisedsmile" alt="Surprised smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/wlEmoticon-surprisedsmile.png"></p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2234.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="437" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2234_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/QDTM85.TIF_20220320.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="517" title="QDTM85.TIF_20220320" style="display: inline; background-image: none;" alt="QDTM85.TIF_20220320" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/QDTM85.TIF_20220320_thumb.png" border="0"></a></p>
<p align="left">Bei 30 Grad West seht Ihr oberhalb der “<strong>1027</strong>” und des “<strong>H</strong>” mehrere kleine Punkte: Das sind die Azoren, unser Ziel. Unser Kurs war in etwa von der “<strong>1929</strong>” dahin. Ihr seht: Direkt über uns war ein Sturmtief, das weiter nördlich sogar Orkanstärke erreichte. Auf der anderen Seite war fünfzig Meilen weiter südlich im Azorenhoch die absolute Flaute. Ihr seht: In diesen Gefilden sind Navigator und Wetterfrosch mindestens so wichtig wie der Kapitän. Aber der steht im Mittelpunkt – und da steht er häufig im Weg<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/wlEmoticon-winkingsmile.png">.</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2248.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="490" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2248_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left">Einiges an großen Wellen haben wir aber doch abbekommen. Aber das sieht gefährlicher aus als es ist.Diese großen Wellen sind so weit auseinander, dass das mehr oder weniger ein Auf- und Abgleiten. ist. Kommen sie allerdings von hinten, hat man manchmal schon das Gefühl, so ein Riesending steigt gleich ins Cockpit ein, aber das passiert nie.</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00038.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="537" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00038_thumb.jpg" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00035.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="704" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00035_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left"></p>
<p align="left">Wir sind aber natürlich gut und sicher auf den Azoren angekommen. Allerdings hatten wir auf dem Atlantik ein kleines Problem. Irgendwo war das Schiff undicht und es kam doch einiges an Wasser ins Schiff. Wir haben tagelang gesucht und alles mögliche ausprobiert, das Hauptleck haben wir nicht gefunden. Also haben wir eine Zeitlang trickreich mit einer Gartenteich-Pumpe das Wasser aus dem Schiff geholt. Die funktionierte natürlich nur mit 230 Volt, also mussten wir sie über einen Inverter betreiben, der aus den 12 Volt Gleichstrom als Bordspannung dann wieder 230 Volt Wechselstrom machte.</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2243.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="454" height="342" title="IMG_2243" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_2243" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2243_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2262.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="454" title="IMG_2262" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_2262" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/IMG_2262_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left">In Horta angekommen, habe ich das Boot dann aus dem Wasser genommen, was schon ein Abenteuer für sich war. Der Travellift (ein spezieller Bootskran) war dem Gewicht unseres Bootes an seiner Kapazitätsgrenze angekommen und wir hatten schwere Bedenken, dass er unsere 18,6 Tonnen nicht hochbekam. Hat aber alles gut geklappt und waren dann endlich in der Lage festzustellen, dass das Undichtigkeitsroblem nicht im eigentlichen Unterwasserschiff lag, sondern im Ankerkasten, gut versteckt unter 60 Meter Ankerkette.</p>
<p align="left">Was gibt es sonst noch? Geburtstag haben wir an Bord gefeiert, mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee &#8211;&nbsp; natürlich ohne Alkohol.</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00044.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="459" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00044_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00046.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="424" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00046_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left">Sonst war der Rest der Reise mehr oder weniger ereignislos, ich habe auch kaum Fotos machen können. Interessant ist nur noch, dass wir natürlich auch unser Rig mal checken mussten. Und wie schon so oft: Als erstes meldet sich ein Mädchen, um den Mast hochzugehen.</p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="404" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00008_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="604" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00010_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left"></p>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00012.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="349" height="604" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/08/DSC00012_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p align="left">So, das war’s erst einmal. Der nächste größere Trip war fünf Wochen auf den Azoren.&nbsp; Davon sind leider vier Wochen ausgefallen. Erst bekam&nbsp; ich Corona (trotz vollständiger Impfung), dann konnte ich eine Woche von Ponta Delgada nach Horta segeln, und beim nächsten Crewwechsel am Samstag musste ich wegen Magenschmerzen mittags in die Ambulanz des Krankenhauses. dort haben sie mich dann gleich dabehalten und noch am gleichen Abend um acht Uhr wegen Verdacht auf Blinddarmentzündung operiert. Als sie mich endlich aufgeschnitten hatten, stellte man fest, das es letztendlich nicht der Blinddarm war, sondern ein Abszess am Dickdarm – auch nicht lustiger. Damit waren dann die restlichen Wochen auf den Azoren auch erledigt und ich bin vorzeitig nach Hause geflogen. Leid tun mir vor allem die Kunden, aber auch der Veranstalter <a href="http://www.nordtoern.de" target="_blank" rel="noopener">Nordtörn</a> , der zweimal mich kurzfristig ersetzen musste.</p>
<p align="left">Inzwischen bin ich wieder zuhause, die OP-Fäden sind gezogen und ich bin wieder auf dem Damm. Zur Zeit mache ich gerade zwei Törns ab Flensburg in die Dänische Südsee, aber das ist ja allseits bekannt, dazu gibt es keinen neuen Post von mir.</p>
<p align="left">Aber: <strong>neue großartige Törns stehen im Herbst und Winter bevor, der nächste Post bringt alle Daten für die, die mit wollen.</strong></p>
<p align="left">So stay tuned!</p>
<p align="left"><strong><br /></strong></p>
<p align="left">
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/atlantik-west-ost-frhjahr-2022/">Atlantik West-Ost Fr&uuml;hjahr 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>und weiter geht&#8217;s Richtung Karibik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 14:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Madeira]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste Teil der Strecke – von A Coruna über Porto nach Madeira war dann wesentlich angenehmer zu segeln. Wir mussten nur gegen heftigen Wind und Welle das Stück von A Coruna&#160; um das Kap Finisterre herumbolzen, und danach hatten wir bis nach Madeira eigentlich nur noch gutes Wetter und Wind von hinten. Hier ist das erste Teilstück: &#160; Muxia ist mein traditioneller Zwischenstopp nach dem ersten Reisetag, weil die Marina neu und sauber ist, und es in Fußmarschnähe ein tolles Fischrestaurant gibt. Danach kamen dann strategische Überlegungen: Für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/und-weiter-gehts-richtung-karibik/">und weiter geht&rsquo;s Richtung Karibik</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste Teil der Strecke – von A Coruna über Porto nach Madeira war dann wesentlich angenehmer zu segeln. Wir mussten nur gegen heftigen Wind und Welle das Stück von A Coruna&nbsp; um das Kap Finisterre herumbolzen, und danach hatten wir bis nach Madeira eigentlich nur noch gutes Wetter und Wind von hinten. Hier ist das erste Teilstück:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Coruna_Muxia.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="294" title="Coruna_Muxia" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="Coruna_Muxia" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Coruna_Muxia_thumb.jpg" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p>Muxia ist mein traditioneller Zwischenstopp nach dem ersten Reisetag, weil die Marina neu und sauber ist, und es in Fußmarschnähe ein tolles Fischrestaurant gibt.</p>
<p>Danach kamen dann strategische Überlegungen: Für die Gesamtstrecke nach Las Palmas hatte ich diesmal deutlich weniger Zeit zur Verfügung als sonst. Also war die Frage: Hafentag in Lissabon oder auf Madeira. Mit der Crew zusammen haben wir uns dann für Madeira entschieden. Also schon mal eine Nacht durchgebrettert und direkt nach Porto gefahren – denn das ist ein MUSS auf der Strecke.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Muxia_Porto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="436" height="604" title="Muxia_Porto" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="Muxia_Porto" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Muxia_Porto_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von Porto habe ich diesmal keine Bilder mitgebracht, davon habe ich in den vergangenen Jahren schon einiges gebracht, schaut einfach mal in die jeweiligen Oktober/November-Posts hinein.</p>
<p>Es gibt dort zwei Marinas: Leixões und die Ouro Marina. Leixões&nbsp; ist ein Hafen, den ich nicht sehr gern mag. Die Marina ist eng und der ganze Hafen ist ein riesiger Industriehafen. Viel schöner (aber auch ein bisschen teurer) ist die Ouro Marina in der Mündung des Ouro:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Douro.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="494" title="Douro" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="Douro" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Douro_thumb.png" border="0"></a></p>
<p>Draußen steht immer ziemlich Welle, aber wenn man erstmal im Fluss ist, liegt man extrem geschützt.</p>
<p>In den vergangenen Jahren ging immer direkt östlich der Marina immer eine Fußgängerfähre auf die Nordseite des Flusses, und von dort fuhr dann eine uralte Straßenbahn – wie man sie auch aus Lissabon kennt – längs des Flussufers in die Stadt.&nbsp; Leider durfte sie wegen Corona nicht fahren, so dass wir mit dem Taxi über die Straßenbrücke nach Porto mussten. Diesmal haben wir unter anderem zum ersten Mal eine zünftige Portwein-Weinprobe gemacht, über den Rest des Tages decken wir mal den Mantek des Schweigens – aber gut gegessen haben wir noch. Leider hat uns Porto diesmal mit viel Regen empfangen, was schade war.</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir dann ausgelaufen, um das Zeitfenster mit idealem Segelwetter perfekt auszunutzen: Wir sind bei herrlichem Wetter 600 Seemeilen vor dem Wind bis raumschots zügigst bis Madeira gerauscht, schöner geht’s in europäischen Gefilden kaum.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="DSC00004" style="display: inline; background-image: none;" alt="DSC00004" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00004_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Da wir reichlich Wind hatten, fuhren wir mit voller Fock und klein gerefftem Großsegel, was das trotz der Geschwindigkeit etwas gemütlicher machte.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Porto_Lorde.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="444" title="Porto_Lorde" style="display: inline; background-image: none;" alt="Porto_Lorde" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/Porto_Lorde_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Was unsere Ruhe allerdings plötzlich störte, waren die komischen Geräusche, die der Autopilot bzw. die Ruderanlage machte. Es stellte sich heraus, dass auf einer Seite der Doppelruderanlage eine Lenkstange abgeschoren war. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir das gemerkt hatten, da das Boot ja mit der anderen Hälfte des Ruders noch gut unter Autopilot fuhr. Diese blöde Lenkstange drückte dann aber gegen die Wand zur Achterkabine, und nachdem sie dort anklopfte, hat ihr die Achterkabine dann auch aufgemacht:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="DSC00008" style="display: inline; background-image: none;" alt="DSC00008" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00008_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es sah schon arg seltsam aus, wie diese Stange je nach Steuerung durch den Autopiloten immer vor und zurück ging. Ich hab das zwar gefilmt, der Film ist aber als “boatporn” unter Verschluss.<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/wlEmoticon-winkingsmile.png"></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/ADSC00011.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/ADSC00011_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Stattdessen habe ich mal ein Bild von meinem Arbeitsplatz bei Nacht gemacht. In der oberen Reihe sieht man links das UKW-Funkgerät, daneben das Radio. Unter der Konsole hängen von links nach rechts das SSB-Kurzwellen-Funkgerät, das NAVTEX, der Zweit- bzw. Reserveplotter und der Lautsprecher für den Kurzwellenfunk. Darunter ist das Standard Sicherungs-Panel für Bavaria-Yachten und daneben ein Anzeigegerät für den Ladezustand meiner Batterien. dies zeigt nicht nur die Spannung an, sondern misst auch genau, wieviel Strom aus den Batterien hinaus- und hineingeht. Damit habe ich einen viel besseren Überblick über meinen Stromverbrauch an Bord.&nbsp; Und auf dem Tisch steht – angebunden – mein Spezial-Laptop, über den ich die komplette Navigation und Kommunikation mache: Im Seekartenprogramm OpenCPN sind alle aktuellen amtlichen Karten der Gebiete, die ich befahre, angeschlossen ist mein eigenes GPS mit Außenantenne, per WLAN kann ich auf die Daten des Schiffsplotters zugreifen, ein eigenes passives AIS zeigt mir alle Schiffe in meiner eigenen Seekarte,&nbsp; für den Verkehr im Hafen ist ein WLAN-Verstärker angeschlossen und per Bluetooth ist der Laptop mit der Kurzwellenfunke verbunden, sodass mit der entsprechenden Software Wetterkarten und Emails empfangen und Mails versendet werden können. Dazu ist das ganze Ding noch extrem stoßgesichert, sodass es vom Militär auch in Panzern eingesetzt wird. Für die Interessierten: Das Ding nennt sich Panasonic Toughbook.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00017.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="334" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00017_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von solchen Himmelsbildern hab ich viele, die meisten sehen ziemlich kitschig aus, aber das hier gefällt mir, weil es die Abendstimmung mal ein wenig anders wiedergibt.</p>
<p>Wie gesagt, 600 Seemeilen vor dem Wind bei herrlichstem Segelwetter &#8211;&nbsp; das habe ich auf dieser Strecke auch schon anders erlebt.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="293" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00023_thumb.jpg" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00027.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00027_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p>j</p>
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<p>Ach ja, und diesmal habe ich nicht nur einen großen Wal gesehen, sondern durch Zufall auch gerade die Kamera in der Hand. Meistens taucht so ein Tier ja auf, wenn man nicht damit rechnet – und bis man die Kamera geholt hat, isser weg…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00030.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00030_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Das Ziel war Quinta do Lorde auf Madeira. Diese gepflegte Marina gehört zu einem Hotel und Resort Komplex, der leider pleite gegangen ist. Das einzige, was noch geöffnet ist, ist die Marina. Bei den Mädels im Büro herrschte aber ziemlich gedrückte Stimmung, weil keiner weiß, wie lange es diese Marina noch geben wird. Es wäre sehr schade drum.</p>
<p>Vielleicht doch noch mal ein paar Bilder von meiner üblichen Madeira-rundfahrt, weil’s so schön ist und die Unterschiedlichkeit der Landschaften in Abhängigkeit der Höhe (von Null bis 1600m) zeigt.</p>
<p>Die EU hat Portugal sehr bei den Infrastruktur-Investitionen auf der Insel geholfen. Ich habe selten Ein so gutes Straßensystem mit so vielen Tunnels gesehen. Vorher muss die Insel nur sehr mühsam zu befahren gewesen sein. Hier sieht man sehr schön den Unterschied zwischen alt und neu:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00028.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="285" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00028_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00028a-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00028a-2_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00047.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="285" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00047_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="285" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00002_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00011.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="285" height="504" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00011_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00015.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00015_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Madeira wird nicht umsonst die Blumeninsel genannt. Fast überall gibt es rund um’s Jahr eine Blütenpracht, die ihresgleichen sucht.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="351" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00024_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Und nach der Rundfahrt war noch eine Reparatur an der Mastspitze angesagt. Wie meist üblich, ging uns er kleinster und leichtester nach oben – was ein Glück, dass das auch noch mein bester Mann für Reparaturen und alles andere war…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00050.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="479" height="604" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00050_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00052.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="604" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00052_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von oben hat man natürlich eine tolle Sicht.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/IMG_1848.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="462" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/IMG_1848_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00054.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="389" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2022/06/DSC00054_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Und dann ging es weiter nach Las Palmas. Über die letzten drei Tage direkt nach Las Palmas gibt es nicht viel zu berichten, ein ereignisloser, normaler Törn. Schade nur, dass ich meinen ursprünglichen Plan nicht durchführen konnte.&nbsp; Eigentlich wollte ich meinen Seefunkfreund Federico in Tazacorte auf La Palma besuchen &#8211;&nbsp; der hatte aber beim Vulkanausbruch sein Haus verloren und außerdem war Tazacorte immer noch für den Schiffsverkehr gesperrt. Also ging es direkt nach Las Palmas zur Vorbereitung auf die Transatlantiküberquerung 2021.</p>
<p>Doch davon später mehr. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/und-weiter-gehts-richtung-karibik/">und weiter geht&rsquo;s Richtung Karibik</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Die Insieme auf dem Weg nach Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 05:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantik West-Ost]]></category>
		<category><![CDATA[Insieme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild und Ton können wir von der Hohen See nicht schicken, aber hier kommt wenigstens ein kurzer Bericht, wie es uns denn so ergeht.&#160; Die erste Woche war richtig anstrengend. Ganz viel Wind und immer von vorn ist mühsam für Schiff und Crew. Als wir dann bei den Antillen ankamen, packte uns dann im Gegensatz dazu eine Flaute. Deshalb haben wir auf North Caicos nochmal einen Tankstopp eingelegt. Schade, das wegen Covid 19 und aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, die Caicos-Inseln sind wunderschön. Ich habe auch selten ein so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/die-insieme-auf-dem-weg-nach-hause/">Die Insieme auf dem Weg nach Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial" size="3">Bild und Ton können wir von der Hohen See nicht schicken, aber hier kommt<br />
wenigstens ein kurzer Bericht, wie es uns denn so ergeht.&nbsp; </font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/Bild-1_1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/Bild-1_1_thumb-1.jpg" border="0"><br /><font face="Arial" size="3"><br />
Die erste Woche war richtig anstrengend. Ganz viel Wind und immer von vorn ist<br />
mühsam für Schiff und Crew. Als wir dann bei den Antillen ankamen, packte uns<br />
dann im Gegensatz dazu eine Flaute. Deshalb haben wir auf North Caicos nochmal<br />
einen Tankstopp eingelegt. Schade, das wegen Covid 19 und aus Zeitgründen nicht<br />
mehr möglich war, die Caicos-Inseln sind wunderschön. Ich habe auch selten ein<br />
so klares Wasser gesehen. Wir kamen um Mitternacht an, legten uns zum Schlafen<br />
an einen einsamen Steg und fuhren morgens um acht zur Tankstelle. Nach einigem<br />
Verhandeln bekamen wir auch unseren Diesel, durften aber das Boot nicht<br />
verlassen – nicht mal zum Bezahlen. Der Tankwart nahm unser Geld und fuhr mit<br />
seinem Golf Cart zum Clubhaus wegen der Quittung.<br />
Seitdem sind wir auf dem großen Atlantik unterwegs. Die Generalrichtung hieß<br />
wochenlang Nordost, um aus den Passatwinden und der anschließenden Flautenzone<br />
herauszukommen. Erst&nbsp; am 28.04., konnten wir endlich nach Osten eindrehen<br />
und Richtung Azoren und Europa fahren.<br />
Inzwischen haben wir über 3.700 Seemeilen hinter uns, das ist schon viel weiter als<br />
die ARC von Gran Canaria nach St. Lucia. Und wir haben immer noch rund 1.400 Meilen vor uns.<br />
Das Bordleben ist jetzt größtenteils Routine: Wache gehen, schlafen, kochen,<br />
essen, und dann wieder von vorn. Wir versuchen uns laufend am Angeln, aber außer<br />
größeren Tangbüscheln haben wir noch nichts gefangen. Highlight des Tages ist<br />
immer die nachmittägliche Skipperbesprechung. Da gibt es alle Neuigkeiten für<br />
die Crew: Das Wetter, der Kurs für den kommenden Tag, was an Bord zu beachten<br />
ist, und vor allem das tägliche Etmal, d.h. wie viele Seemeilen haben wir in den<br />
letzten 24 Stunden zurückgelegt.</font></a></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="406" height="554" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00024_thumb.jpg" border="0"></a><br />
Im Moment riecht es gerade wieder lecker. Wie jeden zweiten Tag hat der Skipper<br />
Brot gebacken. Frisches Brot zum Frühstück – und die Crew haut rein wie Bolle.<br />
Ansonsten wird unser tägliches Menü langsam immer eintöniger. Alles frische<br />
Gemüse, Fleisch und das meiste Obst sind inzwischen alle. Die nächsten Wochen<br />
werden wir uns deshalb hauptsächlich aus der Dose ernähren. Aber auch das kann<br />
spannend sein: Bei uns herrscht zwischen den Bordköchen ein ziemlicher<br />
Wettbewerb um das kreativste, was man aus diesen Dosen machen kann!<br />
Neulich erwarteten wir zum ersten Mal seit der Karibik heftigen Wind, der<br />
sich durchaus zum Sturm auswachsen kann. Deshalb bereiteten wir das Schiff gut<br />
vor, damit uns nichts passieren kann. Dazu gehört unter anderem auch eine sog. “Notrolle”,<br />damit im Ernstfall jeder genau weiß, was er zu tun hat.</font></font></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/Notrolle-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="366" height="554" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/Notrolle-1_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Zwischendurch war dann immer mal wieder herrlichstes Spinnakersegeln <br />angesagt. Leider aber nicht so oft, wie ich es gerne gewollt hätte. Da wir ja<br />aus Windgründen sehr viel weiter im Norden unterwegs sind als wenn man<br />den Atlantik andersherum überquert, ist das Wetter doch meistens deutlich<br />rauher. Vor allem fährt man viel, viel mehr am Wind und die wochenlange<br />Schräglage geht einem irgendwann dann doch langsam auf den Geist.</font></font></font></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00028.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="276" height="554" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00028_thumb.jpg" border="0"></a></font></font></font></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Entschädigt wird man aber immer wieder durch spektakuläre Sonnenauf-<br />und Untergänge, so wie diesen hier.</font></font></font></font></p>
<p>Als nächstes kommt jetzt ein ganz kurzer Zwischenstopp in Horta auf den<br />Azoren. Wir haben leider einen Kranken an Bord, der dort aussteigen und<br />sich behandeln lassen muss. Dann kommen nochmal ca. 1.300 Seemeilen<br />bis Almerimar im Mittelmeer und dann gibt’s die nächsten Neuigkeiten<br />vom Segelwolf.</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00044.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2021/05/DSC00044_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3"><br />
</font></font></font></font></p>
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		<title>Auf zu den Azoren!</title>
		<link>https://segelwolf.com/auf-zu-den-azoren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 11:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Azoren]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Maria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Freunde des Segelwolfs, vielleicht kann ich ja mit nachstehendem Text noch einigen von Euch ja den Mund auf Hochseesegeln “zur Probe” wässrig machen.Einige wenige Plätze sind für Schnellentschlossene noch frei. Meldet Euch einfach bei mir per mail (segelwolf at gmxpunktde). MITSEGELN ZU DEN AZOREN Von Madeira zu den Azoren, 2 Wochen mit Skipper Wolf. Für diese halbe &#8222;Atlantiküberquerung&#8220; zum Archipel der Azoren benötigen wir mindestens fünf Nachtfahrten. Mit guter Seemannschaft und dem bewährten Wachsystem werden wir die Faszination des Hochseesegelns genießen, bevor wir nach etwa 500 sm die erste [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/auf-zu-den-azoren/">Auf zu den Azoren!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde des Segelwolfs, </p>
<p>vielleicht kann ich ja mit nachstehendem Text noch einigen von Euch ja den Mund auf Hochseesegeln “zur Probe” wässrig machen.<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" style="" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/03/wlEmoticon-winkingsmile.png"><br />Einige wenige Plätze sind für Schnellentschlossene noch frei. Meldet Euch einfach bei mir per mail (segelwolf at gmxpunktde).</p>
<p><b>MITSEGELN ZU DEN AZOREN </b></p>
<p>Von Madeira zu den Azoren, 2 Wochen mit Skipper Wolf. Für diese halbe &#8222;Atlantiküberquerung&#8220; zum Archipel der Azoren benötigen wir mindestens fünf Nachtfahrten. Mit guter Seemannschaft und dem bewährten Wachsystem werden wir die Faszination des Hochseesegelns genießen, bevor wir nach etwa 500 sm die erste Insel &#8222;Santa Maria&#8220; im Azoren-Archipel erreichen. Im weiteren Verlauf der Reise folgen die Inseln Sao Miguel, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und unser Ziel Faial (sofern es die Bedingungen zulassen, ggf. können einzelne Inseln ausgelassen werden)<br />Die unbeschreibliche Vielfalt und Schönheit der Azoren Inseln, kombiniert mit milden Temperaturen und einer exzellent ausgerüsteten Yacht sowie etwas Zeit für Land und Leute, versprechen uns ein seglerisches Highlight in paradiesischer Kulisse.<br />Vom Golfstrom klimatisch begünstigt, finden Pflanzen aller Klimazonen ideale Bedingungen, um uns die Vorstellung eines &#8222;Garten Eden&#8220; näher zu bringen.<br />Diese Reise ist eine seglerische Herausforderung, die durch unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen reichlich belohnt wird. Genau das Richtige für Segler, die mal ausprobieren wollen, wie sich eine Atlantiküberquerung anfühlt, für Hochseeliebhaber und Meilenfresser&#8230; Viele Tage ohne Landkontakt, konzentriertes Segeln auf höchstem Niveau. Ein nicht alltägliches Erlebnis. <br />Auf dem tiefblauen Atlantik unterwegs zu sein, die Sonnenstrahlen sich im Wasser brechen und die Wellen vorbeischäumen zu sehen, der Sonne beim Auf- und Untergehen zuzuschauen und einen Sternenhimmel zu bewundern, der so viel intensiver funkelt als an Land, all das lässt das Herz höher schlagen und die Seele Eindrücke sammeln, die so schnell nicht verblassen. <br />Blauwassersegeln vom Feinsten. Wir werden den Wind und die Wellen in Richtung und Stärke variieren sehen und der Situation entsprechend mit bester Seemannschaft handeln und agieren. <br />Das beglückende Gefühl, es geschafft zu haben wird sich bei uns einstellen, wenn wir die Yacht im ersten Hafen der Azoren sicher vertäut haben oder der Anker sich tief und fest im Ankergrund eingräbt. <br /><b>Location:</b><br />ATLANTIK, ab Funchal / Madeira &#8211; an Horta/Faial, Azoren: Santa Maria, Sao Miguel, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und Faial<br /><b>Kategorie:</b><br />Hochseetörn mit Nachtfahrten, 15 Tage, ca. 750 sm</p>
<hr>
<p> <b>MITSEGELN AZOREN 2020<br />Törn 2020, ab Funchal/Madeira &#8211; z.B. via Santa Maria, Sao Miguel, Terceira, Pico &#8211; an Horta/Faial<br />16.05.2020 16:00 30.05.2020 10:00</b></p>
<p><strong>Bald gibt’s noch mehr Neues vom Segelwolf.</strong></p>
<p><strong>So stay tuned!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/auf-zu-den-azoren/">Auf zu den Azoren!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>R&#252;gen&#8211;Martinique, die Erste</title>
		<link>https://segelwolf.com/rgen-martinique-die-erste/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 00:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Biskaya]]></category>
		<category><![CDATA[Kanal]]></category>
		<category><![CDATA[Mola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast drei Monate war ich Ende letzten Jahres unterwegs und habe dabei über 5.000 Seemeilen zurückgelegt. Darüber gilt es zu berichten. Diesmal bin ich bereits eine Woche vor Start angereist, um die Ausrüstung des Schiffs für die große Reise zu überwachen und zu testen. Neben diversen Anbauteilen (extra Antennen, Solarpanels, diverse Rettungsmittel usw.) haben wir diesmal das Boot bis an den Rand mit Ausrüstungsgegenständen und Ersatzteilen vollgepackt. Eine Woche hat dafür nicht mal gereicht, aber die Technikcrew hatte ja auch schon vorher angefangen. Neben einer größeren Rettungsinsel für 12 Personen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/rgen-martinique-die-erste/">R&uuml;gen&ndash;Martinique, die Erste</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast drei Monate war ich Ende letzten Jahres unterwegs und habe dabei über 5.000 Seemeilen zurückgelegt. Darüber gilt es zu berichten.</p>
<p>Diesmal bin ich bereits eine Woche vor Start angereist, um die Ausrüstung des Schiffs für die große Reise zu überwachen und zu testen. Neben diversen Anbauteilen (extra Antennen, Solarpanels, diverse Rettungsmittel usw.) haben wir diesmal das Boot bis an den Rand mit Ausrüstungsgegenständen und Ersatzteilen vollgepackt. Eine Woche hat dafür nicht mal gereicht, aber die Technikcrew hatte ja auch schon vorher angefangen.</p>
<blockquote>
<p align="left"><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00006_thumb.jpg" border="0"></a></p>
</blockquote>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00010.jpg"><em><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00010_thumb.jpg" border="0"></em></a></p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00009.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="279" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00009_thumb.jpg" border="0"></a>Neben einer größeren Rettungsinsel für 12 Personen mussten auf dem Deck noch diverse Solarpanels angebracht werden. außerdem haben wir eine spezielle Halterung gebaut, mit der wir den Spinnakerbaum so auf Deck montieren konnten, dass seine Spitze anderthalb Meter über den Bug hinaus nach vorn ragte. Damit fuhr ich zum ersten Mal eine Bavaria mit Gennakerrüssel. Damit war mir wesentlich wohler. Im letzten Jahr habe ich den Gennaker nur selten benutzt, weil ich der Befestigung am Ankerbeschlag nicht über den weg traute, der ist halt nicht für Zug nach oben konstruiert. Aber mit dem Spinnakerbaumrüssel ging’s hervorragend, wie Ihr später noch sehen werdet.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00011.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="229" height="404" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00011_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p>Insgesamt haben wir an die zweihundert Meter Tauwerk neu montiert. Die brauchten wir u.a. für den noch einzubauenden Topnant (liefert Bavaria nicht mehr serienmäßig), zwei Spinnaker-Niederholer, die nach hinten umgelenkt wurden (unten sieht man, wie die dazugehörogen zusätzlichen Fallenstopper montiert werden) und verschiedenes mehr.</p>
<p>Darüber hinaus haben wir an Bord noch fünf Trommeln mit je 250 Meter Tauwerk verschiedenen Durchmessers verstaut.</p>
<p>Auch innen wurde fleißig gesägt und geschraubt. Wir haben zusätzliche Regale eingebaut, einen Haufen Extra-Instrumente in der Navigationsecke und vieles anderes mehr.</p>
<p></p>
<p>So sah es noch aus am Tag, bevor meine Crew anreisen sollte:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00012.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00012_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="354" height="626" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00013_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Hier sieht man zum Beispiel meine Navigationsecke nach dem Umbau, vollständig ausgerüstet:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00019.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="370" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00019_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>In der oberen Reihe links ist die Ladestation für das abgesetzte UKW-Funkgerät. Mit dem Handbedienteil kann ich z.B. aus dem cockpit das große und leistungsstärkere UKW-Funkgerät benutzen, ohne mit dem kleinen Handfunkgerät arbeiten zu müssen. Daneben, das schwarze senkrechte Gerät, das zum größeren Teil hinter einer Abdeckung versteckt ist, ist ein Pactor-Modem, das man zum Versenden und Empfangen digitaler Daten über Kurzwelle benötigt. Darüber habe ich während der Atlantiküberquerung insgesamt über dreihundertfünfzig Mails gesendet und empfangen. Rechts davon dann das normale UKW-Funkgerät und daneben das Radio.</p>
<p>Darunter hängen drei Geräte:</p>
<ul>
<li>Das SSB Kurzwellenfunkgerät ICOM M802, mit dem ich weltweite Funkverbindungen herstellen konnte</li>
<li>daneben ein NAVTEX-Empfänger, der uns mit Wetter- und Verkehrsmeldungen im Küstenbereich bis Gran Canaria gute Dienste leistete</li>
<li>und schließlich ein parallel angeschlossener Reserveplotter, falls der Hauptplotter an deck ausfallen sollte. (…und in unserem Ersatzteillager befand sich noch ein drittes Reservegerät)</li>
</ul>
<p>Zum Schluss wurden hunderte von Ersatzteilen von 2 Ersatzpropellern bis zu Reservetellern für die Kombüse verstaut. Das war hochgradig kompliziert, weil wir ja sehr kompakt stauen mussten – wir brauchten ja schließlich noch Platz&nbsp; für das Crewgepäck und die Berge von Lebensmitteln für die Atlantiküberquerung.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="313" height="554" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00018_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>So wie oben sah es in allen Stauräumen unter den Betten der Vorderkabinen aus. Es versteht sich von selbst, dass dass nur dann halbwegs praktikabel ist, wenn man eine genaue Stauliste erstellt, sonst findet man nix wieder. Genau das war u.a. eben meine Aufgabe. </p>
<p>Warum dieser Riesenaufwand, der über das, was wir normalerweise für eine Atlantiküberquerung machen, weit hinausging? Das hat im wesentlichen damit zu tun, was dieses Schiff NACH meiner Atlantiküberquerung macht: Die MOLA hat nämlich eine ganz außergewöhnliche Reise vor sich. Sie wird als erstes gewerbliches deutsches Kojencharter-Schiff die <strong>World ARC</strong> mitfahren. Diese begann Anfang Januar in St. Lucia und führt durch den Panamakanal, Galapogos, alle bekannten Südsee-Inselgruppen nach Australien und von dort weiter über Mauritius, Kapstadt, Salvador zurück nach St. Lucia, bevor das Schiff dann im Frühjahr 2021 wieder über die Azoren nach Hause fährt. Wen das interessiert oder wer vielleicht&nbsp; auch ein Teilstück mitfahren möchte, schaut mal auf die <a href="http://www.world-arc.de" target="_blank">World-ARC-Seite</a>.</p>
<p>Aber irgendwann ging es dann endlich los. Leider nicht sehr lustig: Die komplette erste Woche, das heißt von Rügen über Heiligenhafen, Kiel, Cuxhaven nach den Helder in Holland hatten wir entweder überhaupt keinen Wind oder ihn genau auf die Nase. Da dann ja kreuzen die doppelte Strecke bedeutet, hieß das motoren ohne Ende.</p>
<p>Rügen verabschiedete uns dann noch mit einem wunderschönen Regenbogen</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00021.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00021_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Am Anfang war das Wetter auch noch recht schön, sonnig und halbwegs warm und wir fuhren am Windpark vorbei Richtung Heiligenhafen.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00023_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass spätestens jetzt meine Clubstander des Clubs der Kreuzerabteilung und von Trans-Ocean e.V. gesetzt wurden.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00026.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="257" height="454" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00026_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Als nächstes stand dann der Nord-Ostsee Kanal an. Inzwischen muss man ja da als Sportboot wieder bezahlen, nachdem wir zwei Jahre lang umsonst durchfahren konnten, da die Behörden sich nicht mehr in der Lage sahen, von uns zu kassieren, aber das ist eine andere lange Geschichte…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00032.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="306" title="" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00032_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von Kiel bis Brunsbüttel hatte ich neben meiner Crew sehr nette Begleitung. Meine Tochter und meine beiden Enkel fuhren mit, was für die Enkel eine ganz große Sache war. Beide waren die ganze Zeit voll bei der Sache, und mein älterer Enkel meinte “Opi, du musst Deinen Job noch so lange machen, bis ich bei Dir meinen Bootsführerschein machen kann!” Da er erst acht Jahre alt ist und ich schon ein bisschen älter, konnte ich ihm das&nbsp; nicht garantieren<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" style="" alt="Winking smile" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/wlEmoticon-winkingsmile.png">.</p>
<p>Auf jeden Fall hatte ich zwei sehr wertvolle Kanalsteuerer an Bord.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00036.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="396" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00036_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Von Cuxhaven ging es dann über Nacht in einem rutsch durch nach den Helder in Holland. (Es ist ein gewisses Problem dieser Überführungen, dass ich es aufgrund des engen Zeitplans immer ziemlich eilig haben muss). Fotos gab es deshalb wenig. Teils weil es nichts besonderes zu sehen gab, teils weil ich zu sehr mit fahren beschäftigt war. </p>
<p>In den Helder trafen wir dann zum ersten Mal mit unserem Schwesterschiff “Baltica” zusammen, mit der ich bis in die Karibik dann parallel fahren sollte. die “Baltica” kenne ich auch sehr gut &#8211;&nbsp; das war das Boot mit dem ich im letzten Jahr über den Atlantik gefahren war.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00042.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="313" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00042_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Auf der Nordsee hatten wir leider gelegentlich schlechtes Wetter und vor allem laufend den Wind von vorn. Resultat: Da eine Luke im Vorschiff nicht richtig dicht war, hatte ich Wasser im Schiff. Leider hatte es auch ein Schapp erwischt, in dem wir die Reserve-Rettungswesten lagerten, mit interessanten Ergebnis, da einige auslösten.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00052.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="285" height="504" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00052_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191016_114425.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="504" title="IMG_20191016_114425" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191016_114425" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191016_114425_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Ich fuhr dieselbe Strecke, die ich schon mehrfach absolviert hatte: Von den Helder an Belgien vorbei und über Nacht nach Boulogne-sur-mer und weiter nach Cherbourg und Roscoff (meinen Lieblings-Zwischenstopp auf Guernsey musste ich diesmal aus Zeitgründen auslassen. Wenn der Wind immer nur aus Westen kommt, wird’s halt eng). In Roscoff waren wir dann schon im Westteil des englischen Kanals, wo der Tidenhub schon ganz anständig ist, wie man auf dem nachstehenden Bild sieht.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191016_095603.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="416" height="554" title="IMG_20191016_095603" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="IMG_20191016_095603" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191016_095603_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>In Roscoff entschlossen wir uns, keine Zeit mit der Weiterfahrt nach Brest zu verlieren, sondern ein gutes Zeitfenster auszunutzen und direkt die Biskaya-Überquerung in Angriff zu nehmen. Wir fuhren zwar noch unter Motor heraus, aber danach konnten wir dann größtenteils segeln.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191017_183603.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="379" title="IMG_20191017_183603" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191017_183603" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191017_183603_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Bevor es auf das offene Meer hinausging, hatten wir noch eine interessante Begegnung. Uns kamen im Trainingsmodus mehrere <strong>Imoca 60</strong> entgegen, was in etwa der Formel Eins des Segelsports entspricht.&nbsp; Die Herrschaften trainierten für das Transat Jaques Vabre, eine Transatlantik Regatta, die am 27. Oktober von Le Havre aus nach Salvador de Bahia in Brasilien starten würde. Ich schätze mal, dass die am Wind etwa dreimal so schnell waren, wie wir raumschots.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00066.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="319" title="" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00066_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00067.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="342" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/DSC00067_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Die Boote sind über 18 Meter lang und wiegen dabei nur 8 Tonnen. Raumschots tragen die dann rund 600 Quadratmeter Segeltuch – völlig abgefahren.</p>
<p>Bei uns begann so langsam die Bordroutine des Tag und Nacht Wache gehens. </p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_104138.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="405" title="IMG_20191014_104138" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191014_104138" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_104138_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Der Skipper kümmerte sich in erster Linie um die Navigation und die Kommunikation</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_102712.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="416" title="IMG_20191014_102712" align="right" style="float: right; display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191014_102712" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_102712_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
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<p></p>
<p></p>
<p>Wenn er nicht gerade zum Frühstück die allseits bekannten und gelobten Skipper-Rühreier produzierte…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_175822-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="416" title="IMG_20191014_175822 - Kopie" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191014_175822 - Kopie" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191014_175822-Kopie_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Ab und zu gab es auch mal was zu überprüfen oder zu reparieren, deshalb hier mal ein etwas anderes Foto des Skippers…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191022_111908.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="439" title="IMG_20191022_111908" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="IMG_20191022_111908" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191022_111908_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Und dann kam das, was ich in all den Jahren Biskaya-Reisen noch nie gehabt habe: Ende Oktober blauer Himmel und ein mildes Lüftchen mit 3-4 Windstärken <strong>von hinten!</strong> Zum ersten Mal konnte ich deshalb in der Biskaya für längere Zeit den Gennaker setzen – herrliches Segeln bei prima Wetter!</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191022_122338.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="454" height="604" title="IMG_20191022_122338" align="right" style="float: right; display: block; background-image: none;" alt="IMG_20191022_122338" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191022_122338_thumb.jpg" border="0"><br /></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>So kamen wir außergewöhnlich schnell über die Biskaya und ich konnte mein Versprechen halten, dass ich meinem Mitsegler Matthias schon lange vorher leichtsinnigerweise gegeben hatte: Wir sind spätestens Freitag Mittag in La Coruna, weil er am Freitag Abend noch zu einer Familienfeier nach London fliegen musste.</p>
<p>Da ich ja eigentlich immer ein trockenes Schiff fahre, wurden jetzt die ersten Biere aus der Kühlung geholt und für die Ankunft in La Coruna bereitgestellt.</p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191024_112650.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="416" title="IMG_20191024_112650" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191024_112650" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191024_112650_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Damit hatte ich dann die ersten Dreizehnhundert Seemeilen meiner Reise hinter mir und&nbsp; musste mich von der mir lieb gewordenen Crew verabschieden (natürlich mit einem Bier)</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191024_112831_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="492" title="IMG_20191024_112831_2" style="display: inline; background-image: none;" alt="IMG_20191024_112831_2" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2020/01/IMG_20191024_112831_2_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Damit ist dieser Teil der Reise zu Ende. Wie es weiter ging, schildere ich dann im nächsten Post.</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/rgen-martinique-die-erste/">R&uuml;gen&ndash;Martinique, die Erste</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Komm mit auf T&#246;rn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 13:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ARC]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kojencharter]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitsegeltörns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal ein Kurzpost ohne Fotos. Immer wieder melden sich liebe Menschen bei mir, die gerne (wieder einmal mit mir auf See gehen wollen. Für diese Zeitgenossen poste ich hier mal meine Termine für 2019, soweit dort noch Plätze frei sind. Datum Dauer Ort Törn 18.05.19 3x je 1 Woche Rügen Wochentörns nach Dänemark/Schweden/Polen 06.07.19 4x je 1 Woche Rügen Wochentörns nach Dänemark/Schweden/Polen 31.08.19 3x je 1 Woche Rügen Wochentörns nach Dänemark/Schweden/Polen 05.10.19 1 Woche Rostock Warnemünde – den Helder 12-10.19 2 Wochen den Helder den Helder – La Coruna [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/komm-mit-auf-trn/">Komm mit auf T&ouml;rn</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein Kurzpost ohne Fotos.</p>
<p>Immer wieder melden sich liebe Menschen bei mir, die gerne (wieder einmal mit mir auf See gehen wollen. Für diese Zeitgenossen poste ich hier mal meine Termine für 2019, soweit dort noch Plätze frei sind. </p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Datum</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Dauer</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Ort</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Törn</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
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<p>18.05.19</p>
</blockquote>
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<blockquote>
<p style="margin-right: 0px;" dir="ltr">3x je 1 Woche</p>
</blockquote>
</td>
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<p>Rügen</p>
</blockquote>
</td>
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<p>Wochentörns nach Dänemark/<br />Schweden/Polen</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
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</blockquote>
</td>
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<p>4x je 1 Woche</p>
</blockquote>
</td>
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<p>Rügen</p>
</blockquote>
</td>
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<p>Wochentörns nach Dänemark/<br />Schweden/Polen</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
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<p>31.08.19</p>
</blockquote>
</td>
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<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>3x je 1 Woche</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Rügen</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Wochentörns nach Dänemark/<br />Schweden/Polen</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>05.10.19</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>1 Woche</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Rostock</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Warnemünde – den Helder </p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>12-10.19</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>2 Wochen</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>den Helder</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>den Helder – La Coruna über Nordsee<br />Kanal/Biskaya</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>26.10.19</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>2 Wochen</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>La Coruna</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>La Coruna – Lissabon &#8211;&nbsp; Madeira</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>09.11.19</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>1 Woche</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Madeira</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">Madeira – La Palma – Gran Canaria</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<blockquote>
<p>23.11.19<br /><font size="1">(Anreise früher)</font></p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>4 Wochen</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr">
<p>Las Palmas</p>
</blockquote>
</td>
<td valign="top">
<blockquote>
<p><strong>ARC 2019 nach Saint Lucia</strong></p>
</blockquote>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich bin noch noch mehr unterwegs, aber da ist entweder alles ausgebucht oder es sind Ausbildungstörns, wo ich Führerscheinausbildung mache.</p>
<p>Wer also Lust hat, auf einem dieser Törns den Segelwolf zu begleiten, meldet sich bei mir über <strong>segelwolf (ät)gmx.de.</strong> Ich leite das dann an den entsprechenden Veranstalter weiter.</p>
<p>Wer Fragen hat, kann mich auch gerne anrufen (sofern er meine Nummer hat) oder mir eine Mail schicken. Kontakt geht natürlich auch über Facebook, WhatsApp, Telegram oder Instagram.</p>
<p>Ich freue mich auf Eure Meldungen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/komm-mit-auf-trn/">Komm mit auf T&ouml;rn</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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		<title>Karibik &#8211; abseits der ausgetretenen Pfade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 22:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Cuba]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaica]]></category>
		<category><![CDATA[Santo Domingo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Januar / Februar war ich in der Karibik unterwegs. Über das Segeln gibt es nicht soo viel zu berichten, aber über einige interessante Gegenden gibt es doch ein wenig zu berichten. Manches, was wir gesehen haben, hat uns so beeindruckt, dass wir gerne nochmal hinfahren wollen. Es gibt aber auch in der Karibik Ländern, die es einem schwer machen, sie zu mögen. Gestartet sind wir in Sint Maarten, der Insel, die sonst für viele nicht der Startpunkt, sondern der Endpunkt ist. Meistens kommt man dann von Saint Lucia oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/karibik-abseits-der-ausgetretenen-pfade/">Karibik &ndash; abseits der ausgetretenen Pfade</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Im Januar / Februar war ich in der Karibik unterwegs. Über das Segeln gibt es nicht soo viel zu berichten, aber über einige interessante Gegenden gibt es doch ein wenig zu berichten. Manches, was wir gesehen haben, hat uns so beeindruckt, dass wir gerne nochmal hinfahren wollen. Es gibt aber auch in der Karibik Ländern, die es einem schwer machen, sie zu mögen.</p>
<p>Gestartet sind wir in Sint Maarten, der Insel, die sonst für viele nicht der Startpunkt, sondern der Endpunkt ist. Meistens kommt man dann von Saint Lucia oder Martinique und anschließend über Guadeloupe. </p>
<p>Wir wollten aber diesmal in die andere Richtung, das heißt es ging zwei Wochen fast ausschließlich nach Westen.</p>
<p>Vorm Auslaufen bin ich beinahe noch im Karibenknast gelandet, weil es ein Problem mit dem Ausklarieren gab. Da merkt man, wie gut es uns in Europa geht, wo diese Schranken ja kaum&nbsp; noch existieren. Nach einer durchsegelten Nacht kamen wir am nächsten Tag in den British Virgin Islands an. Das ist nun wirklich, wie “Klein Fritzchen” sich die&nbsp; Karibik vorstellt. Wunderschöne bewaldete Inseln und Strände, wie sie schöner kaum sein können.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03002_thumb.jpg" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03045.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03045_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Ein Inselchen hatte es uns besonders angetan, weil es in den entsprechenden Reiseführern ziemlich berühmt ist: Sandy Spit. Ein winziges Inselchen, bestehend ausschließlich aus blendend weißem Sand und darauf nichts als zwei Palmen. Logischerweise eines der beliebtesten Fotomotive der Karibik.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03047.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03047_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Ihr fragt Euch, wo denn die zwei Palmen sind? Leider hat der letzte Hurrican sie abgeholzt. Man hat zwar wieder neue gepflanzt, aber die sind gerade mal weniger als einen halben Meter hoch. Trotzdem ist es ein wunderschöner Ausflug, das Mini-Inselchen mit dem Schlauchboot zu erkunden. Da oben hinten in der Mitte ankert unser Schiff. Man muss da schon gut aufpassen – mit einem Katamaran mit weniger Tiefgang kann man fast überall viel dichter heranfahren.</p>
<p>Aber auch dies Paradies sieht nur auf den ersten Blick aus wie ein Paradies. Schaut man genauer hin, findet man zum Beispiel das</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03007.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03007_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>oder das</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03008_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03009.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03009_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Im Jahr 2017 führten die Hurrikans Irma und Maria zu katastrophalen Zerstörungen, von denen sich die Inseln immer noch nicht erholt haben. Der Tourismus – selbst der Segeltourismus – kommen nur sehr langsam wieder in Gang. Viele Marinas und viele Sehenswürdigkeiten sind immer noch nicht wieder restauriert oder wiederaufgebaut. Ich fuhr auf der BVI-Insel St. Peter mit dem Taxi und hörte im Radio eine Parlamentsdebatte. Das große Problem, mit dem sich das Parlament beschäftigte, war der riesige Mangel an Arbeitskräften. Fehlende Bauarbeiter sind mit Abstand das größte Hindernis für den Wiederaufbau. Denn selbst, wenn aus den verschiedensten Quellen genug Geld für den Aufbau da ist – wenn niemand da ist, der die Arbeit leisten kann, läuft halt nix. Natürlich kann man&nbsp; Arbeiter aus dem Ausland importieren, genügend bieten sich schon an. Aber wie wird man die auf so einer kleinen Insel nach dem Wiederaufbau wieder los? Schließlich leben auf den Inseln nur 28.000 Menschen – und sehr viel mehr Platz ist auch nicht.</p>
<p>Man muss sich das einmal vorstellen: Die Schäden durch die beiden Stürme betrugen auf diesen kleinen Inseln ca. 3,6 Mrd. Dollar – das entspricht etwa dem vierfachen des Bruttoinlandsproduktes! Es versteht sich von selbst, dass der Wiederaufbau allerhöchste Priorität hat, schließlich hängt fast die gesamte Wirtschaft vom Tourismus acht. Ob Ihr’s glaubt oder nicht: Der größte Wirtschaftszweig der BVI ist das Verchartern von Yachten!</p>
<p>Es sind noch lange nicht alle Charterflotten in alter Stärke vorhanden – unser Vorteil, dass es überall noch einigermaßen leer war. Deshalb sahen wir solche Bilder wie diese:</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03006_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03016.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="697" height="394" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03016_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03018_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03053.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03053_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Leider hatten wir für dieses wunderschöne Fleckchen Erde viel zu wenig Zeit, da wir ja noch fast 800 Seemeilen vor uns hatten. Für ein Bad im Meer reichte die Zeit aber schon noch. Normalerweise findet man auf meinem Blog ja nie Bilder der Crew, damit ich keinen Ärger wegen der Persönlichkeitsrechte bekomme, aber bei diesem Foto kann man ja wohl mal eine Ausnahme machen.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03025_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p> Danach machten wir uns auf die Socken und segelten durch die Nacht weiter nach Westen, Richtung Hispaniola und der Dominikanischen Republik. Ich glaube, man sieht mir an, dass ich gern noch da geblieben wäre, oder?</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08238.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="558" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08238_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08240.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="471" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08240_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Es ging dann zügig weiter Richtung Westen. Erst einmal ließen wir die US Jungferninseln rechts liegen (Für das US-Amerikanische Visa-Gedöns hatten wir alle keinen Nerv) und auch an Puerto Rico (gleiches Thema) und fuhren in die Dominikanische Republik, nach Boca Chica. Das ist eine Marina in der Nähe der Hauptstadt. </p>
<p>Santo Domingo ist segelmäßig nichts außergewöhnliches. Es hält sich aber wohl dafür. Einen anderen Grund kann ich mir jedenfalls nicht dafür vorstellen, dass dieses Land die für bisher kompliziertesten Ein- und Ausreiseprozeduren für Segler hat, die ich jemals erlebt habe. Selbst mein Besuch per Yacht in Russland war einfacher und auch preiswerter. Man muss sich mal vorstellen,dass allein das Ein- und Ausklarieren für uns 320 Dollar für einen Aufenthalt von gut 36 Stunden gekostet hat – und da sind noch nicht mal die Liegeplatzgebühren enthalten. </p>
<p>Die Marina ist nichts besonderes – nur die Aufbewahrungsmethode für kleinere Boote dürfte wohl kaum einem Wirbelsturm standhalten, oder?</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03121.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03121_thumb.jpg" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p>Abends bretterten dann die Einheimischen entweder auf ihren Wassermotorrädern oder ihren kleinen Kajütbooten bei uns mit voll aufgedrehtem Lautsprecher vorbei und veranstalteten in der Laguna Party. So einen Lärm waren wir nicht mehr gewöhnt<img decoding="async" class="wlEmoticon wlEmoticon-annoyed" alt="Annoyed" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/wlEmoticon-annoyed.png"></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03119.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03119_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Wenigstens haben wir auf Empfehlung meines Bruders (der dort teilweise lebt) ein schönes Strandrestaurant gefunden, das auch auch ganz kuschelig beleuchtet war.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08489.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="471" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08489_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>Eine faszinierende Stadt ist Santo Domingo, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und die älteste Stadt in den westindischen Inseln. Gegründet vom Bruder des Christoph Columbus ist sie heute eine riesige Agglomeration von fast vier Millionen Einwohnern. Wir hatten einige Stunden Zeit, ein bisschen die Altstadt zu erkunden. Mich hat da nicht so sehr die Architektur interessiert (sehr viel ganz altes sahen wir nicht, das mag den vielen Wirbelstürmen geschuldet sein), die Menschen sind es, die eine Stadt liebenswert machen. MAn sieht viele Kinder, und überall gibt es Musik auf der Straße, und das nicht für die Touristen, sondern die Leute machen das für sich, weil sie Spaß daran haben. Dasselbe sah man z.B. später auch auf Cuba (und übrigens nicht auf Jamaica, was uns sehr enttäuscht hat).</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03070.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="244" height="143" title="" style="margin: 0px; display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03070_thumb.jpg" border="0"></a><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03094.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="244" height="111" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03094_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03076.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="418" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03076_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03080.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="392" height="704" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03080_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03088.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="582" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03088_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>So ein paar Impressionen der Stadt wollte ich Euch aber doch nicht vorenthalten, wie zum Beispiel diese Figuren, die überall in der Fußgängerzone herumstanden</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03100.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="398" height="704" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03100_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Es gab schöne alte Häuser…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03102.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="398" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03102_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p>und schöne neuere Häuser…</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03104.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="398" height="704" title="" style="display: inline; background-image: none;" alt="" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC03104_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Aber im großen und ganzen waren wir dann doch froh, wieder auf See zu sein und neuen Ufern entgegenzufahren.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08437.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="754" height="504" title="DSC08437" style="display: inline; background-image: none;" alt="DSC08437" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC08437_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Wie es dann weiterging, erfahrt Ihr im übernächsten Post.</p>
<p>So stay tuned!</p>
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		<title>Wer will mit in die Karibik?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 23:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Karibiksegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Karibikurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Change]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Blogleser und Freunde, Heute in zwei Wochen bin ich ja bereits schon wieder zurück in der Karibik. Auf Sint Maarten übernehme ich wieder einmal die Sea Change II . Der erste Blauwassertörn über die Dominikanische Republik nach Kuba ist ziemlich voll, aber für die vierzehn Tage danach haben wir noch ein paar freie Plätze. Wie wäre es also kurzfristig mit einem Törn in der Karibik auf einer komfortablen Bavaria 55 Cruiser? Los geht es am Samstag, den 27. Januar 2019 auf Kuba, und zwar in der Stadt Santiago de [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/wer-will-mit-in-die-karibik/">Wer will mit in die Karibik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Blogleser und Freunde,</p>
<p>Heute in zwei Wochen bin ich ja bereits schon wieder zurück in der Karibik. Auf Sint Maarten übernehme ich wieder einmal die <a href="https://sea-change-segelt&ouml;rns.com/" target="_blank"><strong>Sea Change II</strong></a><strong> . </strong>Der erste Blauwassertörn über die Dominikanische Republik nach Kuba ist ziemlich voll, aber für die vierzehn Tage danach haben wir noch ein paar freie Plätze. Wie wäre es also kurzfristig mit einem Törn in der Karibik auf einer komfortablen Bavaria 55 Cruiser?</p>
<p></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Sea-Change_2018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="854" height="216" title="Sea-Change_2018" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" alt="Sea-Change_2018" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Sea-Change_2018_thumb.jpg" border="0"></a></p>
<p></p>
<p>Los geht es am <strong>Samstag, den 27. Januar 2019 </strong>auf Kuba, und zwar in der Stadt <strong>Santiago de Cuba</strong>. Wir werden zwei wunderschöne Wochen an Kubas Küste bummeln, Abends Salsamusik hören und versuchen, alle Rekorde im Hummeressen zu brechen. </p>
<p>Na, wär das was? Der Törn wird am 08. Februar wieder in Santiago de Cuba enden. Es bietet sich an, vorher oder nachher noch ein paar Tage auf dieser wunderschönen Insel zu verbringen. Übrigens: Condor fliegt zweimal in der Woche direkt von Frankfurt nach Santiago, und über Havanna auf der anderen Seite der Insel kommt man praktisch jeden Tag nach Santiago.</p>
<p></p>
<p>Interessiert? Dann bucht auf der website der <a href="https://sea-change-segelt&ouml;rns.com/" target="_blank">Sea Change</a><strong>&nbsp;</strong>oder schickt eine Mail an segelwolf(at)gmx.de und ich vermittle weiter.</p>
<p>ICh würde mich freeuen, noch mehr Freunde auf diesem Törn zu sehen.</p>
<p>Bis denn dann!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach S&#252;den, bis die Butter schmilzt, dann rechts rum und zwei Wochen geradeaus!</title>
		<link>https://segelwolf.com/nach-sden-bis-die-butter-schmilzt-dann-rechts-rum-und-zwei-wochen-geradeaus/</link>
					<comments>https://segelwolf.com/nach-sden-bis-die-butter-schmilzt-dann-rechts-rum-und-zwei-wochen-geradeaus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Segelwolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Dec 2018 11:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ARC]]></category>
		<category><![CDATA[Blauwassersegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[ARC 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Baltica]]></category>
		<category><![CDATA[Saint Lucia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Den nachstehenden Blog habe ich schon vor einer Woche geschrieben – allerdings konnte ich ihn in der Karibik nicht auf WordPress hochladen, da er wegen einer “obskuren IP-Adresse in einem Drittland” geblockt wurde. Deswegen erst jetzt, wo ich seit gestern Abend wieder zuhause bin. Euch allen wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr. – Und nun geht’s los: &#160; Vor drei Tagen sind wir nach 19 Tagen und acht Stunden und 2.977 Seemeilen in Rodney Bay auf der wunderschönen Karibikinsel Saint Lucia eingelaufen. Meine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/nach-sden-bis-die-butter-schmilzt-dann-rechts-rum-und-zwei-wochen-geradeaus/">Nach S&uuml;den, bis die Butter schmilzt, dann rechts rum und zwei Wochen geradeaus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Den nachstehenden Blog habe ich schon vor einer Woche geschrieben – allerdings konnte ich ihn in der Karibik nicht auf WordPress hochladen, da er wegen einer “obskuren IP-Adresse in einem Drittland” geblockt wurde. Deswegen erst jetzt, wo ich seit gestern Abend wieder zuhause bin.</p>
<p>Euch allen wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr. – Und nun geht’s los:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor drei Tagen sind wir nach 19 Tagen und acht Stunden und 2.977 Seemeilen in Rodney Bay auf der wunderschönen Karibikinsel Saint Lucia eingelaufen. Meine dritte ARC-Atlantiküberquerung war bisher die vom Wetter her absolut beste. Wir hatten geradezu einen “Lehrbuch-Passat”, der die ganze Zeit konstant aus Ost bis Nordost mit 18-25 Knoten blies und uns eine vier Tage schnellere Reise als letztes Jahr ermöglichte.</p>
<p>Aber von Anfang an:</p>
<p>Übernommen hatte ich das Schiff ja diesmal in La Coruna in Nordspanien, von wo wir dann die spanische und portugiesische Küste hinunter bis Cascais bei Lissabon herunterfuhren, dann weiter nach Madeira und von dort – weil das vom Wind her dieses Jahr passte – nach La Palma fuhren. Dort hatte ich Gelegenheit, endlich einmal Federico persönlich kennenzulernen, der dort nicht nur der örtliche Stützpunkt von “Trans Ocean” ist und alle deutschsprachigen Segler mit ihren Problemen und Wehwehchen betreut, sondern außerdem – genau wir ich – einer der “Net Controls” ist, die per Amateurfunk alle funkelnden deutschsprachigen Segler auf der Welt mit Informationen, Wetter und sonstigen Dienstleistungen versorgt. Ich mache da ja nur ein bisschen, weil ich noch so viel unterwegs bin, aber Federico ist eine große Stütze für beide Segler-Organisationen. Großes Lob dafür!</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Wolf-13.11.18-001-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="Wolf 13.11.18 001 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Wolf-13.11.18-001-Copy_thumb.jpg" alt="Wolf 13.11.18 001 (Copy)" width="404" height="304" border="0" /></a></p>
<p>Das Wetter auf diesem ersten Teil war gemischt, wurde aber natürlich immer besser, je weiter wir nach Süden kamen, zuerst hatten wir noch Sonne und Regen gleichzeitig, wie man hier wunderschön sieht.</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181105_085256-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="20181105_085256 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181105_085256-Copy_thumb.jpg" alt="20181105_085256 (Copy)" width="504" height="379" border="0" /></a></p>
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<p>Unterwegs gab’s dann in Fischereikooperativen gelegentlich mal richtig guten Fisch, aber noch besser ist er halt, wenn selbst gefangen und extrem frisch auf den Tisch.</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181113_185659-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="20181113_185659 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181113_185659-Copy_thumb.jpg" alt="20181113_185659 (Copy)" width="404" height="537" border="0" /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02785-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02785 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02785-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02785 (Copy)" width="337" height="504" border="0" /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02787-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02787 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02787-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02787 (Copy)" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 18.11. waren wir dann in Las Palmas: Crew-Wechsel, die ARC-Mitsegler trudelten im Laufe der kommenden Woche so langsam ein und ich hatte noch allerhand zu tun, bis das Schiff so weit war, die ARC-Sicherheitsinspektion zu überstehen. Da ich das alles ja schon ein paar Mal erlebt hatte und die ARC-Leute alle schon kannte, ging das dann letztendlich prima vonstatten. Aber wer das nachstehende Bild einmal genau studiert, sieht schon, dass da nichts dem Zufall überlassen und alles extrem genau überprüft wird.</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181120_164736-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="20181120_164736 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181120_164736-Copy_thumb.jpg" alt="20181120_164736 (Copy)" width="529" height="704" border="0" /></a></p>
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<p>Nebenbei gab es natürlich die üblichen Festivitäten. So viel habe ich diesmal da nicht fotografiert. Wen’s ausführlicher interessiert, schaue in meinem Blog vom letzten und vom vorletzten November nach, da habe ich viel ausführlicher berichtet. Erwähnenswert ist hauptsächlich das alljährliche große Kostümfest, diesmal mit dem Motto “ A Night in Rio”. Wir hatten uns als Crew mit T-Shirts mit unserem Schiffsnamen und einer schönen brasilianischen Irokesen-Perücke gewandet und landeten damit immerhin beim Wettbewerb um das schönste Mannschaftskostüm auf dem zweiten Platz.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181121_204459-Copy-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="20181121_204459 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/20181121_204459-Copy_thumb-3.jpg" alt="20181121_204459 (Copy)" width="554" height="416" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie üblich gab es dann auch die große Parade aller über dreißig teilnehmenden Nationen mit anschließender Flaggenhissung, was immer ein tolles Schauspiel für alle Teilnehmer, aber auch für alle “normalen” Touristen in Las Palmas ist.</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02815-Copy-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02815 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02815-Copy_thumb-3.jpg" alt="DSC02815 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02817-Copy-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02817 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02817-Copy_thumb-3.jpg" alt="DSC02817 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02821-Copy-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="DSC02821 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02821-Copy_thumb-3.jpg" alt="DSC02821 (Copy)" width="404" height="271" align="right" border="0" /><br />
</a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02831-Copy-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02831 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02831-Copy_thumb-2.jpg" alt="DSC02831 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02834-Copy-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02834 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02834-Copy_thumb-3.jpg" alt="DSC02834 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02839-Copy-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02839 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02839-Copy_thumb-2.jpg" alt="DSC02839 (Copy)" width="704" height="471" border="0" /></a></p>
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<p>Aber irgendwann ist es auch genug mit dem Rummel, und man will eigentlich nur noch los, auf die Hohe See, wo das Boot ja letzten Endes auch hingehört.</p>
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<p>Letzter Akt war das große Skipper-Briefing. Dabei habe ich es mit diesem Foto sogar auf die ARC-Webseite geschafft:</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Wolf-bearbeitet-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="Wolf bearbeitet" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/Wolf-bearbeitet_thumb-2.jpg" alt="Wolf bearbeitet" width="604" height="396" border="0" /></a></p>
<p>Vom Start hab ich dies´mal keine Fotos, das Herausfahren aus dem Hafen und bis zur Startlinie mit über 200 Yachten und den vielen Begleitschiffen erfordert höchste Konzentration, um nicht mit irgend jemandem zusammen zu rasseln.</p>
<p>Ein Blick auf meinen AIS-Bildschirm mit den Signalen der teilnehmenden Boote im Startfeld gibt aber doch einen Eindruck davon.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02866-Copy-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02866 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02866-Copy_thumb-2.jpg" alt="DSC02866 (Copy)" width="704" height="471" border="0" /></a></p>
<p>Irgendwann kehrte dann aber doch die Hochsee-Ruhe ein, wir konnten den Spinnaker setzen und bei leichten Winden auf die große Reise und in der erste Nacht gehen.</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02868-Copy-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02868 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02868-Copy_thumb-1.jpg" alt="DSC02868 (Copy)" width="654" height="979" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ach ja, was ich noch vergessen habe: Wie üblich haben wir Berge von Lebensmitteln eingekauft und verstaut – wieder mit genauer Stauliste und einem Staumeister, damit man was wieder findet. Wen’s genauer interessiert, schaue bitte wieder im Blog November 2017 nach. Hier nur einmal ein Foto unserer traditionellen Obstaufbewahrung für die heißen Gewässer:</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02856-Copy-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02856 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02856-Copy_thumb-1.jpg" alt="DSC02856 (Copy)" width="654" height="437" border="0" /></a>Jam</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02876-Copy.jpg"> </a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02876-Copy.jpg"> </a></p>
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<p>Ja, und die klassische Atlantik-Abendstimmung sieht dann so aus:</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02872-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="DSC02872 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02872-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02872 (Copy)" width="554" height="371" align="right" border="0" /><br />
</a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02876-Copy-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02876 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02876-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02876 (Copy)" width="337" height="504" border="0" /></a></p>
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<p>Und so verging dann ein Tag wie der andere. Teilweise haben wir eine Woche lang überhaupt nichts an der Segelstellung geändert und sind einfach nur tausend Seemeilen immer geradeaus gefahren. Natürlich baut man dann auch kleine Highlights ein. Z.B. gab es beim “Bergfest” ausnahmsweise eine Flasche Sekt für die Crew oder am 6. Dezember überraschte ich die Mannschaft mit einem Stollen.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02878-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02878 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02878-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02878 (Copy)" width="604" height="404" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Spinnaker konnten wir leider nur ganz kurz segeln, da uns am Spinnakerbaum ein Beschlag gebrochen war. Wir konnten ihn zwar noch so weit reparieren, dass wir damit mit ausgebaumter Genua segeln konnten, aber an weiteres Spinnakersegeln war nicht zu denken.</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02883-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02883 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02883-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02883 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
<p>´</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02888-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="border: 0px currentcolor; margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02888 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02888-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02888 (Copy)" width="400" height="267" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02896-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="DSC02896 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02896-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02896 (Copy)" width="404" height="271" align="right" border="0" /><br />
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02909-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="DSC02909 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02909-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02909 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02915-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02915 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02915-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02915 (Copy)" width="404" height="271" border="0" /></a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02918-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="DSC02918 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02918-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02918 (Copy)" width="604" height="904" align="right" border="0" /><br />
</a></p>
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<p>und hier dann das fertige Ergebnis:</p>
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<p>Das nachstehende Bild war praktisch wochenlang das, was wir auf unserem Navigationsinstrument unverändert sagen: Wind mit 5 Beaufort aus Osten, Kurs fast genau West (nicht irre machen lassen: Auf der Mitte des  Atlantik beträgt die Missweisung fast vierzehn Grad und sieben Knoten und mehr Geschwindigkeit. Unser bestes Etmal (also die zurückgelegte Strecke von 12 Uhr bis 12 Uhr am nächsten Tag) betrug 173 Seemeilen, das entspricht einem Schnitt von 7,3 Knoten über die vollen 24 Stunden!</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02942-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02942 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02942-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02942 (Copy)" width="604" height="342" border="0" /></a></p>
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<p>Wenn das Segeln dann so wunderschön eintönig st (herrliche Sternennächte, eine wunderschöne 4 Meter-Atlantikwelle von achtern usw.) freut man sich auch schon mal über Kleinigkeiten, die Abwechslung bringen. Zum Beispiel die wunderschönen Sonnenuntergänge auf der Hohen See:</p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02955-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02955 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02955-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02955 (Copy)" width="604" height="342" border="0" /></a></p>
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<p>Oder wie wäre es denn mal  mit lagernden und keimenden Zwiebeln?</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02968-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="DSC02968 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/DSC02968-Copy_thumb.jpg" alt="DSC02968 (Copy)" width="654" height="370" border="0" /></a></p>
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<p>Zum Schluss einfach noch mal einige Impressionen von Blauwassersegeln in seiner schönsten Form. Alles weitere kommt dann erst, wenn ich Weihnachten wieder zuhause bin. Jetzt ist erst einmal weiteres Feiern in der KAribik angesagt – der Rumpunsch wartet!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So stay tuned!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0041-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; background-image: none;" title="YDXJ0041 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0041-Copy_thumb.jpg" alt="YDXJ0041 (Copy)" width="604" height="454" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0045-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="YDXJ0045 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0045-Copy_thumb.jpg" alt="YDXJ0045 (Copy)" width="604" height="454" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0056-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right; display: inline; background-image: none;" title="YDXJ0056 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0056-Copy_thumb.jpg" alt="YDXJ0056 (Copy)" width="604" height="454" align="right" border="0" /><br />
</a></p>
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<p><a href="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0070-Copy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="YDXJ0070 (Copy)" src="https://segelwolf.com/wp-content/uploads/2018/12/YDXJ0070-Copy_thumb.jpg" alt="YDXJ0070 (Copy)" width="704" height="529" border="0" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://segelwolf.com/nach-sden-bis-die-butter-schmilzt-dann-rechts-rum-und-zwei-wochen-geradeaus/">Nach S&uuml;den, bis die Butter schmilzt, dann rechts rum und zwei Wochen geradeaus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://segelwolf.com">segelwolf.com</a>.</p>
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