Die nächste große Reise fängt mit kleinen Schritten an

Seit dem 10. Oktober bin ich wieder auf See. Wie fast jedes Jahr geht es wieder von Rügen bis Martinique.

Vorher waren aber noch andere reisen dran, über die ich diesmal später berichten werde. Ich hatte diesmal zwischen den Törns zuhause extrem wenig Zeit zum Schreiben, aber das kommt noch. Nur mal als Vorgeschmack: Im Frühsommer war ich vier Wochen auf den Azoren unterwegs – ein Revier dass ich jedem nur empfehlen kann..

Jetzt aber wieder in die Karibik. Los ging’s mit einer Woche auf Rügen, wo ich mich um die Hochseeausrüstung der “MOLA” kümmerte. Danach dann der Start Richtung Kiel. Von Rügen ging es an Gedser vorbei Richtung Fehmarn. Da mein Mast unter 20m ist, konnten wir „innendurch“ unter der Fehmarnsundbrücke durchfahren. Danach kommt dann auf dem Weg nach Kiel das große Schießgebiet der Bundesmarine, das normalerweise gesperrt ist. Ein Blick ins Internet zeigte aber, dass dort an unserem Passiertag Ruhe herrschte und wir durchfahren konnten, ohne erschossen oder versenkt zu werden.

In Kiel hatten wir dann noch ein kurzes Rendezvous mit einer Wartungsfirma, von der wir eine große 12 Personen Rettungsinsel frisch gewartet übernahmen, und dann ging es direkt weiter in den Nord-Ostsee-Kanal bis Brunsbüttel.

Hier sind man unser Schwesterschiff “Lizzy II”, dass die gesamte Reise parallel fahren wird, da mein Auftraggeber diesmal mit zwei Schiffen in die Karibik fährt. Ich werde trotzdem ein Auge auf sie haben, weil ich die “Lissy” nächstes Jahr im März aus der Karibik zurück fahren werde.

Über die Kanalfahrt gibt es nicht viel zu sagen. Beim ersten Mal ist es ja noch interessant, aber im Prinzip geht es eigentlich immer nur geradeaus unter Maschine, und links oder rechts schaut mal eine Kuh zu.

In Brunsbüttel übernachteten wir auf der Innenseite des Kanals in dem kleinen dafür gedachten Hafen.

Da saß dann der Skipper abends und brütete über dem zu erwartenden Wetter. Als INTERMAR-Netcontrol ist er es ja gewohnt, dafür allerlei Hilfsmittel zurate zu ziehen – das änderte aber auch nichts daran, dass für die Zeit nach den nächsten 48 Stunden übles Wetter zu erwarten war, auch wenn man das im Moment noch nicht sah.

Am nächsten Morgen schleusten wir dann aus.

Wenn man dann auf die Elbe hinaus kommt, sieht das schon fast wie Meer aus, so breit ist sie da schon.

Vorher zeige ich Euch aber noch die nach mir benannte Luxusyacht, die in Brunsbüttel vor der Schleuse liegt Be right back

Der Sturm stand ja nun bevor. Wir entschlossen uns deshalb, an Cuxhaven, Helgoland und den Ostfriesischen Inseln vorbei zu rauschen und direkt bis nach den Helder weiterzufahren. Und wie vorhergesagt, fing es danach auch an heftig zu „kacheln“. Ich habe deshalb unseren Crew-Wechsel von den Helder nach Amsterdam verlegt. Vorher hatten wir noch Zeit, in den Helder das niederländische Marinemuseum   zu besuchen, was ich fast jedes mal dort mache. Kann ich nur jedem Schifffahrtsinteressierten sehr empfehlen. Man sieht nicht nur viel über die heutige Marine, sondern auch viel über die grandiose Geschichte der Holländer als Weltmacht.

Bevor es weiterging, mussten wir allerdings noch reichlich Wasser aus dem Schiff holen. Durch eine unglückliche Verkettung von Kleinigkeiten lief Wasser aus dem Ankerkasten bis in die Salonbilge, sodass unser Gemüse nass wurde.

Wie vorhergesagt, fing es danach auch an heftig zu „kacheln“. Ich habe deshalb unseren Crew-Wechsel von den Helder nach Amsterdam verlegt und wir sind am Freitag sehr schön mit achterlichen Winden durchs Wattenmeer und die Schleuse den Oever ins Ijsselmeer gefahren.

Dann ging es quer durchs Ijsselmeer und die Schleusen von Enkhuizen und die Oranjesluis direkt in den Sixhaven im Stadtzentrum von Amsterdam. Diese – immer knackvolle – Hafen liegt ideal: Auf der anderen Flussseite direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, wohin mit mit einer kostenlosen Flussfähre kommt.

Am nächsten Tag motorten wir durch den Nordzeekanal nach Ijmuiden, wo es wieder hinaus auf die Nordsee ging.
Und da wiederholte sich dann die Geschichte der Vorwoche: Vom Westen zog ein gewaltiges Sturmtief heran, das auf unserem Kurs Böen bis 50 Knoten brachte. Also wieder zwei Nächte durchsegeln und sich dann verkriechen.

Die Strecke längs der belgischen und französischen Kanalküste ist navigatorisch relativ anspruchsvoll. Viele Sände liegen im Weg, denen man entweder ausweichen muss oder sie bei passender Tide und richtiger Stromrichtung passieren kann. Hinzu kommt dann noch die spannende Durchquerung der Zufahrt von Rotterdam, dem größten Hafen Europas, wie immer bei mir mitten in der Nacht.

Wir sind dann durchgefahren bis Dieppe in der Normandie, wo wir den Durchzug des Sturmtiefs abgewartet haben, bevor wir vorgestern Mittag nach Cherbourg aufgebrochen sind.

Im großen Yachthafen von Cherbourg liege ich nun und schreibe diese Zeilen. Heute Nacht um elf Uhr geht es mit neuer Crew weiter nach Guernsey, und von dort direkt durch den Kanal und die Biskaya nach La Coruna, wo ich dann hoffentlich den nächsten Bericht schreiben kann.

Bis dahin wie immer: Stay tuned!

Freie Plätze auf Traumreisen im Herbst

Letztes Jahr fiel die Reise ja aus, aber in diesem Herbst werde ich wieder – jetzt zum sechsten Mal – über den Atlantik segeln.

arc17-4898

Normalerweise ist der Atlantiktörn mit der Atlantic Ralley for Cruisers ein Jahr vorher ausverkauft. So auch dieses Jahr, obwohl wir diesmal sogar mit zwei Booten fahren! Allerdings hat ein Ehepaar gerade absagen müssen, sodass es eine erfreuliche Nachricht gibt:

Für die ARC 2021 gibt es wieder zwei freie Plätze!

Start in Las Palmas auf Gran Canaria ist am 21. November 2021. Nähere Infos gibt’s bei segelwolf[ät]gmx.de.

Wer nicht so lange Zeit hat, der hat vielleicht Lust, mich auf einer derZubringer-Etappen zu begleiten, auf denen noch freie Plätze vorhanden sind. Folgende Etappen (oder Kombinationen daraus) sind möglich:

09.10. – 16.10. Rügen – den Helder
16.10. – 23.10. den Helder – Cherbourg
23.10. – 30.10. Cherbourg – La Coruna
30.10. – 13.11. La Coruna – Las Palmas de Gran Canaria

Auch gibt’s alle Infos bei segelwolf[ät]gmx.de.

Gerade diese Etappen sind seglerisch hochinteressant, wenn man sich fortbilden will: Tidennavigation mit Gezeitenunterschieden von 10 Metern oder mehr, Ströme bis 6 Knoten, Großschifffanrt von rechts und links, alles, was das segeln interessant macht.

Zum Schluss: Ich schulde Euch noch meinen Bericht über meine Inseltörns auf den Azoren. In den letzten Wochen war ich aber hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs und habe viel Führerscheinausbildung gemacht. Da bin ich von morgens bis nachts beschäftigt und hatte keine Zeit zum Schreiben. Ich verspreche Euch aber, dass das demnächst nachgeholt wird.

Bis dahin: stay tuned!

Euer Segelwolf

Mitsegeln auf den Azoren

Nach der großen Atlantiküberquerung war ich nur drei Tage zum Wäschewechseln zuhause, und jetzt bin ich schon wieder auf den Azoren unterwegs, eins meiner absoluten Lieblingsreviere.

Coronatechnisch sind die hier super organisiert. Natürlich muss man für die Einreise einen PCR-Test nachweisen, aber das ist ja mittlerweile weltweit so. Dann wird man hier nochmals kostenlos am 6. Tag getestet, dazu wird man sogar telefonisch eingeladen! Ansonsten funktioniert alles. Die Restaurants sind offen, die Hotels auch.

Für die Wochentörns ab 06.06.21 und 13.06.21 ab Horta sind noch einzelne Kojen frei. Wer allein anreist, bekommt ohne Aufpreis eine Einzelkabine und die Bordkasse ist auch kostengünstig geregelt.

Also wer kurzfristig Lust und Zeit hat, der melde sich bei mir auf segelwolf at gmx.de.

Vielleicht finde ich ja auch jetzt Zeit, noch über den Rest des großen Törns zu schreiben, was bisher – siehe oben – einfach nicht drin war. Zu berichten gäbe es schon noch was.

So stay tuned!

Die Insieme auf dem Weg nach Hause

Bild und Ton können wir von der Hohen See nicht schicken, aber hier kommt
wenigstens ein kurzer Bericht, wie es uns denn so ergeht. 



Die erste Woche war richtig anstrengend. Ganz viel Wind und immer von vorn ist
mühsam für Schiff und Crew. Als wir dann bei den Antillen ankamen, packte uns
dann im Gegensatz dazu eine Flaute. Deshalb haben wir auf North Caicos nochmal
einen Tankstopp eingelegt. Schade, das wegen Covid 19 und aus Zeitgründen nicht
mehr möglich war, die Caicos-Inseln sind wunderschön. Ich habe auch selten ein
so klares Wasser gesehen. Wir kamen um Mitternacht an, legten uns zum Schlafen
an einen einsamen Steg und fuhren morgens um acht zur Tankstelle. Nach einigem
Verhandeln bekamen wir auch unseren Diesel, durften aber das Boot nicht
verlassen – nicht mal zum Bezahlen. Der Tankwart nahm unser Geld und fuhr mit
seinem Golf Cart zum Clubhaus wegen der Quittung.
Seitdem sind wir auf dem großen Atlantik unterwegs. Die Generalrichtung hieß
wochenlang Nordost, um aus den Passatwinden und der anschließenden Flautenzone
herauszukommen. Erst  am 28.04., konnten wir endlich nach Osten eindrehen
und Richtung Azoren und Europa fahren.
Inzwischen haben wir über 3.700 Seemeilen hinter uns, das ist schon viel weiter als
die ARC von Gran Canaria nach St. Lucia. Und wir haben immer noch rund 1.400 Meilen vor uns.
Das Bordleben ist jetzt größtenteils Routine: Wache gehen, schlafen, kochen,
essen, und dann wieder von vorn. Wir versuchen uns laufend am Angeln, aber außer
größeren Tangbüscheln haben wir noch nichts gefangen. Highlight des Tages ist
immer die nachmittägliche Skipperbesprechung. Da gibt es alle Neuigkeiten für
die Crew: Das Wetter, der Kurs für den kommenden Tag, was an Bord zu beachten
ist, und vor allem das tägliche Etmal, d.h. wie viele Seemeilen haben wir in den
letzten 24 Stunden zurückgelegt.


Im Moment riecht es gerade wieder lecker. Wie jeden zweiten Tag hat der Skipper
Brot gebacken. Frisches Brot zum Frühstück – und die Crew haut rein wie Bolle.
Ansonsten wird unser tägliches Menü langsam immer eintöniger. Alles frische
Gemüse, Fleisch und das meiste Obst sind inzwischen alle. Die nächsten Wochen
werden wir uns deshalb hauptsächlich aus der Dose ernähren. Aber auch das kann
spannend sein: Bei uns herrscht zwischen den Bordköchen ein ziemlicher
Wettbewerb um das kreativste, was man aus diesen Dosen machen kann!
Neulich erwarteten wir zum ersten Mal seit der Karibik heftigen Wind, der
sich durchaus zum Sturm auswachsen kann. Deshalb bereiteten wir das Schiff gut
vor, damit uns nichts passieren kann. Dazu gehört unter anderem auch eine sog. “Notrolle”,
damit im Ernstfall jeder genau weiß, was er zu tun hat.

Zwischendurch war dann immer mal wieder herrlichstes Spinnakersegeln
angesagt. Leider aber nicht so oft, wie ich es gerne gewollt hätte. Da wir ja
aus Windgründen sehr viel weiter im Norden unterwegs sind als wenn man
den Atlantik andersherum überquert, ist das Wetter doch meistens deutlich
rauher. Vor allem fährt man viel, viel mehr am Wind und die wochenlange
Schräglage geht einem irgendwann dann doch langsam auf den Geist.

Entschädigt wird man aber immer wieder durch spektakuläre Sonnenauf-
und Untergänge, so wie diesen hier.

Als nächstes kommt jetzt ein ganz kurzer Zwischenstopp in Horta auf den
Azoren. Wir haben leider einen Kranken an Bord, der dort aussteigen und
sich behandeln lassen muss. Dann kommen nochmal ca. 1.300 Seemeilen
bis Almerimar im Mittelmeer und dann gibt’s die nächsten Neuigkeiten
vom Segelwolf.

So stay tuned!


Vor der großen Reise

Mit drei Mann Crew waren wir über Amsterdam nach Panama City geflogen, um in Panama die INSIEME zu übernehmen. Die Eigner haben sie uns anvertraut, um das Schiff nach Europa zu überführen.

Die INSIEME ist eine sehr gut ausgestattete Bavaria Vision Forty Six mit allen Annehmlichkeiten für die Langfahrt: Generator, Wassermacher, Solarpanels, Windgenerator usw. Dazu haben die Eigner sehr viel Geld und Arbeit in ein komplett neues Elektriksystem gesteckt, das geradezu vorbildlich ist. Davon könnte sich Bavaria eine Scheibe abschneiden.

Ich habe einen vollen Tag gebraucht, das Schiff zu übernehmen, soviel an Besonderheiten gab es zu beachten. Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie die Dame segelt.

Wir hatten schon vor der Anreise in mehreren Zoomkonferenzen alle wichtigen Details geklärt, vor allem die Essensplanung für so eine lange Reise. Unser Theo hatte alle geplanten Rezepte sozusagen in eine “Stückliste” verwandelt und mit Preis, Gewicht und deutschem und spanischen Namen in eine Einkaufsliste verwandelt. Mit dieser Liste bewaffnet, stürmten wir dann den größten Supermarkt von Colón.


Leider war das meiste schon gestaut, als ich dazu kam Fotos zu machen. Unter Deck sah es da noch ziemlich wüst aus. Eine solche Menge an Lebensmitteln zu verstauen ist nicht ganz einfach. Ohne unseren “Storemaster” Volker, der akribisch das Verbleiben jeder Flasche Ketchup dokumentiert hat, würden wir auf See Probleme haben, alles wiederzufinden. Zu den Lebensmitteln kamen dann noch größere Mengen gekauftes Trinkwasser hinzu, weil wir uns natürlich nicht allein auf den Wassermacher verlassen – der könnte ja auch mal kaputt gehen – auch das habe ich auf dem Atlantik schon erlebt.

Die Eigner Markus und Julia flogen dann heim, nach einem sehr bewegenden Abschied. Es ist sicher nicht leicht, eine solche fast zweijährige Lebensphase auf dem Boot zu beenden und dann noch sein “Baby” einem Fremden an die Hand zu geben. Jedenfalls werden wir alle froh sein, wenn ich das Boot im Mai in Almerimar an die beiden zurückgebe.

Danach kam dann noch unser vierter Mann und wir waren vollzählig.

Die INSIEME hat nur zwei Kabinen, ist also ein reines Eignerschiff. Bei einer Charteryacht wären auf gleicher Größe vier Kabinen und drei Toiletten untergebracht. Man kann auch mit weniger Leuten über den Atlantik fahren. Da die West-Ost-Route um diese Jahreszeit aber nicht ohne ist, sind wir zu Viert, das ermöglicht ein weniger anstrengendes Wachsystem.

Geplant ist nur ein Stopp auf Kuba, eventuell entscheiden wir uns aber auch, die gesamte Strecke bis ins Mittelmeer in einem Stück durchzusegeln. (Wie sagte schon Goethe: Nur die Harten kommen in den GartenWinking smile

Unterwegs werde ich nicht bloggen können. Aber hier folgt nochmal der Link, mit dem Ihr unsere Reise verfolgen könnt:

Track der SY INSIEME mit dem Segelwolf

So wie es aussieht, sind wir am Sonntag so weit, dass wir losfahren können. Wünscht uns eine sichere Überfahrt. wenn ich zurück bin, habe ich sicher einiges zu berichten.

Und zum Schluss noch, wie gewohnt, der Hinweis auf meine nächsten Törns, auf denen noch Plätze frei sind:

Azorentörns im Juni:

30.05. –  06.06. Terceira – Terceira
06.06. – 13.06. Terceira – Horta
13.06. – 20.06. Horta – Horta

Die Azoren sind wunderschön – kommt mit!

Ach ja, ich erinnere auch daran, dass Mola dieses Jahr zwei Schiffe über den Atlantik schickt, deshalb gibt es wieder einige wenige freie Plätze auf der Atlantic Rally for Cruisers von Gran Canaria nach St. Lucia, die ich auch in diesem Jahr wieder fahren werde.

Wollt Ihr dieses Jahr zu anderen Zeiten fahren, sprecht mich einfach an. Ich sage dann kurzfristig, ob es noch Mitsegelmöglichkeiten gibt. Wie immer erreicht Ihr mich unter segelwolf (ät) gmx.de.

Es gibt endlich wieder neues vom Segenwolf.

So stay tuned!

,,,

Morgen geht es los–und so könnt Ihr den Segelwolf verfolgen

Es gibt unheimlich viel zu tun an den letzten ein, zwei Tagen vor der Abfahrt. Ich weiß nicht, ob ich heute Nacht noch dazu komme, das zu schreiben, was ich eigentlich vor dem Start wollte. Deshalb gibt es heute nur einen ganz kleinen Post, der nur eins enthält, nämlich

den Link des Trackers, der meine aktuelle Position zeigt

wir haben einen Iridium-Tracker an Bord, der alle Stunde unsere Position sendet.

Morgen Abend deutscher Zeit geht es los. Nächster Stopp: Ein Wiedersehen mit Santiago de Cuba – auch wenn ich glaube, dass es ein trauriges Wiedersehen wird. Wir müssen wegen dieses blöden Virus sehr vorsichtig sein –  und alle Musikkneipen sind mit Sicherheit sowieso geschlossen.

Ich melde mich wieder, sobald es geht. Günstigstenfalls aus Cuba, vielleicht aber auch erst, wenn wir den großen Teich überquert haben und in Spanien angekommen sind.

So stay tuned”

Der Törn ist jetzt besetzt! Aber es gibt noch mehr…

Liebe Freunde, nachdem viele meiner Freunde mitbekommen hatten, was mein nächster Törn ist, ich ihn bei “Hand gegen Koje”, auf Facebook und hier im Blog angeboten habe und außerdem Julia und Markus gestern darüber sprachen, bin ich von Angeboten ziemlich überrannt worden.  Da sowieso nur noch ein Platz frei war, muss bzw. kann ich Euch mitteilen, dass dieser Törn Panama – Gibraltar nun ausgebucht ist.

Wer mit mir segeln möchte, den verweise ich jetzt auf die folgenden Möglichkeiten (später hier dazu dann mehr an dieser Stelle):

  • ab 22. Mai vier Wochen lang Törns auf den Azoren
  • Juli bis September diverse Törns in der Ostsee, unter anderem nach Danzig
  • ab Anfang Oktober Rügen  nach Gran Canaria in mehreren Etappen, über Ostsee, Nordsee, Kanal, Biskaya, Spanien, Portugal und Madeira
  • und neu: Wegen starker Nachfrage schickt Mola ein zweites Schiff mit der ARC in die Karibik, sodass ich jetzt wieder Plätze für Transatlantik Ost – West mit der ARC zur Verfügung habe.

Die wenige Restzeit in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich Führerschein-Ausbildung SKS/SSS auf der Ostsee machen.

Ihr seht, es passiert eine ganze Menge.

So stay tuned!

Euer Segelwolf

Transatlantik West-Ost–wer will mit?

Ziemlich plötzlich kommt gelegentlich ein neuer Auftrag daher – und das aus Ecken, wo man es nicht vermutet. Ein Mitsegler, der mit mir 2019 über den Atlantik gefahren ist, empfahl mich und das führte dazu, dass ich mich jetzt nicht in den Zug nach Rügen setze, wie ursprünglich geplant, sondern in den Flieger nach Panama, wo ich am 27. März eine Yacht übernehme, um sie über die Bahamas nach Gibraltar zu überführen. Das gibt mal eben schlappe 5.000 Seemeilen.

Es ist eine hervorragend ausgestattete Bavaria 46 Vision

Insieme2

Sowohl was die Sicherheit als auch was den Komfort angeht, gibt es nicht viele vergleichbare Bavarias.

Der erste Schlag bis zu den Bahamas wird nicht ganz einfach, werde ich doch hauptsächlich durch den Passat Wind ziemlich von vorn haben. Mal schaun, wie schnell das geht, ich rechne mit mindestens acht Tagen bis Nassau.

Insieme3

Danach folgen dann 3.800 Seemeilen non-stop bis nach Gibraltar.

Nautisch ist die Reise von West nach Ost ein bisschen komplexer als andersherum. Man muss viel weiter nach Norden, weil man ja nicht gegen den Passatwind ansegeln kann. Und da oben ist das Wetter viel komplexer und unberechenbarer. Es kann eine ganz gemütliche Reise geben, aber der Atlantik kann da oben halt auch mal anders.

Insieme4Insieme5

Sollte jemand von Euch den Traum haben, einmal nach Osten über den Atlantik zu fahren und auch noch kurzfristig Zeit haben:

Einen Platz an Bord hätte ich noch frei –und teuer wird’s auch nicht

Wer Interesse hat, melde sich bei wie wie immer unter segelwolf (ät)gmx.de. Die Reise geht am 28. März in Panama los. Coronamäßig ist die Reise nach Panama kein Problem: Ein Test in Deutschland weniger als 48 Stunden vor Abflug – und alles ist gut. Flüge gibt es über Paris mit Air France oder über Amsterdam mit KLM halbwegs preiswert. Noch Fragen? einfach bei mir melden!

Bald gibt’s dann die Stories vom großen Törn nach Gibraltar.

Ach ja, und dann noch die Vorankündigung:

Ab 22. Mai ist der Segelwolf mit Wochentörns auf den Azoren unterwegs

Wir fahren mit der guten alten Santa Maria, einer top ausgestatteten Dynamique Express 50, in die ich schon seit 2014 verliebt bin. Auch da gilt: Wer mit will, melde sich bei mir. Übrigens kann ich da jedem ohne Aufpreis eine Einzelkabine garantieren

So stay tuned.

Euer Segelwolf

Nichts Neues vom Segelwolf

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Aber Corona ist natürlich auch an mir nicht spurlos vorüber gegangen.

Anfang des Jahres war ich noch vier Wochen auf Teneriffa unterwegs. Ich habe es gerade noch nach Hause geschafft, bevor alles abgesagt wurde und der Lockdown begann. Ja, und danach kam nichts mehr. Die Reise zu den Azoren: Abgesagt. Die Törns auf den Azoren, auf die ich mich so gefreut hatte: Abgesagt. Die Ostseetörns im späten Frühjahr: Abgesagt. Ich kann von Glück sagen, dass wir wenigstens eine kleine Unterstützung aus staatlicher Hilfe erhalten haben.

Im Mai kam dann ein Lichtblick: wir konnten wenigstens in Deutschland die Segelausbildung wieder aufnehmen und wenig später kleine Törns nach Dänemark oder Polen fahren.

Ja, und seitdem mache ich genau das: Ausbildung. Insgesamt habe ich dieses Jahr wohl schon zehn SKS- oder SSS-Ausbildungstörns gefahren, und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Zur Zeit bin ich immer noch auf Rügen und bilde noch bis zum 7. November Segelschüler aus.

Danach ist dann erst einmal nichts mehr. Meine jährliche Reise von Rügen bis in die Karibik wurde abgesagt. Als nächstes bin ich gebucht für das 1. Quartal 2021 einmal für vier Wochen teneriffa und einmal vier Wochen Madeira. Aber ob das alles stattfinden wird, steht noch in den Sternen. Wir werden es sehen.

So stay tuned

Euer Segelwolf

Auf zu den Azoren!

Hallo Freunde des Segelwolfs,

vielleicht kann ich ja mit nachstehendem Text noch einigen von Euch ja den Mund auf Hochseesegeln “zur Probe” wässrig machen.Winking smile
Einige wenige Plätze sind für Schnellentschlossene noch frei. Meldet Euch einfach bei mir per mail (segelwolf at gmxpunktde).

MITSEGELN ZU DEN AZOREN

Von Madeira zu den Azoren, 2 Wochen mit Skipper Wolf. Für diese halbe „Atlantiküberquerung“ zum Archipel der Azoren benötigen wir mindestens fünf Nachtfahrten. Mit guter Seemannschaft und dem bewährten Wachsystem werden wir die Faszination des Hochseesegelns genießen, bevor wir nach etwa 500 sm die erste Insel „Santa Maria“ im Azoren-Archipel erreichen. Im weiteren Verlauf der Reise folgen die Inseln Sao Miguel, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und unser Ziel Faial (sofern es die Bedingungen zulassen, ggf. können einzelne Inseln ausgelassen werden)
Die unbeschreibliche Vielfalt und Schönheit der Azoren Inseln, kombiniert mit milden Temperaturen und einer exzellent ausgerüsteten Yacht sowie etwas Zeit für Land und Leute, versprechen uns ein seglerisches Highlight in paradiesischer Kulisse.
Vom Golfstrom klimatisch begünstigt, finden Pflanzen aller Klimazonen ideale Bedingungen, um uns die Vorstellung eines „Garten Eden“ näher zu bringen.
Diese Reise ist eine seglerische Herausforderung, die durch unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen reichlich belohnt wird. Genau das Richtige für Segler, die mal ausprobieren wollen, wie sich eine Atlantiküberquerung anfühlt, für Hochseeliebhaber und Meilenfresser… Viele Tage ohne Landkontakt, konzentriertes Segeln auf höchstem Niveau. Ein nicht alltägliches Erlebnis.
Auf dem tiefblauen Atlantik unterwegs zu sein, die Sonnenstrahlen sich im Wasser brechen und die Wellen vorbeischäumen zu sehen, der Sonne beim Auf- und Untergehen zuzuschauen und einen Sternenhimmel zu bewundern, der so viel intensiver funkelt als an Land, all das lässt das Herz höher schlagen und die Seele Eindrücke sammeln, die so schnell nicht verblassen.
Blauwassersegeln vom Feinsten. Wir werden den Wind und die Wellen in Richtung und Stärke variieren sehen und der Situation entsprechend mit bester Seemannschaft handeln und agieren.
Das beglückende Gefühl, es geschafft zu haben wird sich bei uns einstellen, wenn wir die Yacht im ersten Hafen der Azoren sicher vertäut haben oder der Anker sich tief und fest im Ankergrund eingräbt.
Location:
ATLANTIK, ab Funchal / Madeira – an Horta/Faial, Azoren: Santa Maria, Sao Miguel, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und Faial
Kategorie:
Hochseetörn mit Nachtfahrten, 15 Tage, ca. 750 sm


MITSEGELN AZOREN 2020
Törn 2020, ab Funchal/Madeira – z.B. via Santa Maria, Sao Miguel, Terceira, Pico – an Horta/Faial
16.05.2020 16:00 30.05.2020 10:00

Bald gibt’s noch mehr Neues vom Segelwolf.

So stay tuned!